HSG im letzten Saisonspiel gegen starke Gäste chancenlos

Im letzten Saisonspiel hatte die HSG den HC Koblenz zu Gast in der Rheinhalle, die nach dem Wasserschaden wieder geöffnet hatte. Mit einem 29:42 zeigte Koblenz der HSG einen Klassenunterschied auf. Die HSG hatte sich viel vorgenommen, wollte sich gut aus der Liga verabschieden und hatte keine Geschenke zu vergeben, doch Koblenz rückte mit voller Kapelle an und wollte ebenso ein gutes Spiel zeigen. Die Anfangsphase gehörte dem Gast, der schnell für klare Verhältnisse sorgte und 2:10 in Führung ging und die HSG zur frühen Auszeit zwang. Überhastete Abschlüsse nahm der Gast dankend an und es rollte ein Gegenstoß nach dem anderen auf das Tor der HSG. Der Angriff war zu ungeduldig, zu statisch und man schaffte es nicht, den Gegner ins Laufen zu bekommen und 1:1- Duelle zu gewinnen. Die HSG machte es jetzt besser, spielte länger und kam freier vor dem Koblenzer Gehäuse zu guten Einwurfmöglichkeiten. Dennoch setzte sich der Tabellenfünfte zur Pause spielentscheidend auf 10:21 ab. Die hohe Anzahl an Fehlwürfen und die daraus resultierenden Gegenstöße waren an dem Tag das große Problem der HSG, was in der zweiten Halbzeit auch immer wieder bestraft wurde. Die zweite Halbzeit konnte die HSG annähernd offen gestalten und die HSG konnte einige sehenswerten spielerischen Akzente setzen. „Die Niederlage ist auch in dieser Höhe verdient und zeigt die Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften. Koblenz spielt einfach konstant seinen Stiefel runter und erspielt sich fast immer sehr gute Chancen. Wir bekommen das auch in vielen Spielphasen sehr gut hin, werfen 29 Tore, aber unsere Wurfeffizienz ist einfach unterirdisch was auf zu viele schlechte Wurfentscheidungen zurückzuführen ist. Unseren Spielstil die ganze Spielzeit durchzuziehen schaffen wir einfach nicht. Immer wieder reißen uns Einzelaktionen aus unserer spielerischen Linie und die führen zu oft nicht zum Erfolg und Koblenz sagt "Danke". Zusätzlich haben wir auch mehr technische Fehler als Koblenz. Der Gast war im ganzen Spiel dominanter, hat ein dynamischeres, zwingenderes, abgezockteres und geduldigeres Angriffsspiel gezeigt als wir. Kämpferisch haben wir uns aber trotz des hohen Rückstandes nicht aufgegeben und das ist auch nicht immer einfach. Bei uns geht der Blick jetzt nach vorne. Das war für uns eine Saison die ungünstiger nicht laufen konnte- viele schwere Verletzungen, Hallenprobleme und schlechte Trainingsbeteiligungen. Als Aufsteiger bist du so in der Liga einfach auch falsch. Daher ist der Gang in die Verbandsliga für uns der richtige Weg“, so der Trainer der HSG.

Gespielt haben: Krupp, Weber (beide Tor), Kleiner (2), Rolser (1), Ostgathe (7), Scholl (11), Weingärtner (3), Fauth, Heckenbach (4/5), Wamser, Arzdorf

HSG verabschiedet sich vor heimischen Publikum aus dem Verbandsoberhaus

In der vorerst letzten Rheinlandliga-Partie der HSG am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in Remagen endet das einjährige Abenteuer in der höchsten Spielklasse im Rheinland für die HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler. Am letzten Spieltag in der Handball Rheinlandliga empfängt die Mannschaft von Trainer Daniel Enke den Tabellenfünften, den HC Koblenz. Für die Mannschaft von Julian Vogt geht es wie bei der HSG zwar nur um die goldene Ananas, aber dennoch hat die HSG vor, Koblenz zu ärgern und sich mit einer guten Partie aus der Liga zu verabschieden. Auch wenn man am Ende mit nur zwei Siegen und einem Unentschieden weit von den anderen Teams distanziert ist, so spiegeln viele Ergebnisse diesen Tabellenstand nicht wieder- ebenso das Hinspiel in Koblenz wo man sich am Ende mit 28:23 geschlagen geben musste, aber sich erst in der Crunchtime dem Favoriten beu-gen musste. In Koblenz lieferte man ersatzgeschwächt bei ebenfalls ersatzgeschwächten Koblenzern eine Partie auf Augenhöhe ab. Genau das hat die HSG am Samstag auch vor. Die Heimmannschaft wird am Samstag leider wieder nicht vollständig auflaufen können, wird aber versuchen die guten Leistungen in Bitburg auch vor heimischen Publikum zu wiederholen. Die Trainingswoche war wie in den letzten Monaten alles andere als optimal und man konnte nicht geschlossen trainieren. Mit Koblenz erwartet Trainer Daniel Enke eine spielstarke Mannschaft, die je nach Besetzung auch gegen die Topteams bestehen kann. Im Gegensatz zur HSG hat sie viele Akteure, die viel Rheinlandligaerfahrung auf das Parkett bringen und oft sehr gute Entscheidungen treffen und ein diszipliniertes Aufbau-spiel betreiben. Die Bank ist dabei gut gefüllt und Julian Vogt kann die Belastung auf mehr Schultern verteilen. Also ein schwieriges Unterfangen für die Mannschaft von Trainer Daniel Enke. 

HSG schwächelt kurz vor dem Punktgewinn

Die Anzeigetafel zeigte die 44. Spielminute als Tom Weingärtner seine HSG auswärts beim TV Bitburg zur 6 Tore Führung warf. Zu Spielbeginn hätte sicher niemand erwartet, dass der Tabellenletzte beim Tabellenvierten eine so dominante lange Spielphase hat. Der bereits feststehende Abstiegskandidat lieferte bis zur 44. Spielminute über weite Strecken eine strategisch disziplinierte Leistung ab und führte verdient mit 6 Treffern auswärts! Der Start in das Spiel verlief nicht optimal bei der HSG- überhastete und schlechte Wurfauswahl bescherte der HSG einen Rückstand. Die HSG kam dann durch eine bessere spielerische Linie zur ersten Führung in der 18. Spielminute. Dann konnte sich die HSG mit drei Treffern bis zur Pause auf ein 13:16 absetzen. Nach der Pause lieferte die kämpferisch starke HSG einige sehr gute Spielphasen ab und konnte sich besonders in Überzahlsituationen auszeichnen und sich eben die anfangs angesprochene 6- Tore Führung in der 44. Spielminute erarbeiten. Ab jetzt machte sich das Fehlen von Gerrit Wamser stark bemerkbar, der im Rückraum für Entlastung hätte sorgen können. Genau diesen Spieler, den die HSG jetzt nicht mehr als Ass im Ärmel auf der Bank sitzen hatte, hatte Bitburg 45 Minuten nahezu schonen können und spielte diese Trumpfkarte nun geschickt aus. Der zweikampfstarke frische Mittelmann führte jetzt nicht nur Regie, sondern setzte sich immer wieder im 1:1 gegen die konditionell angeschlagenen HSG-Spieler durch oder setze seine Mitspieler ein. Die Spieler der HSG waren ab jetzt nicht mehr so frisch, konnten die Lücken nicht mehr schließen und im Angriff fehlte die Energie und die Ruhe ein Aufbauspiel aufzuziehen wie in den ersten 44 Minuten. Im Angriff schaffte man es nicht mehr in die Tiefe zu kommen oder Zweikämpfe zu gewinnen und Bitburg zog sein Spiel gnadenlos durch und kam am Ende zu einem verdienten Heimerfolg. Trainer Daniel Enke war dennoch stolz auf seine HSG: „Wir sind hier nicht aufgetreten wie ein Tabellenletzter und haben die Punkte am Ende nicht bekommen, weil wir unsere Verletztensituation als Aufsteiger nicht kompensieren können. Im Rückraum haben wir dann keine Kraft mehr unser aufwendiges Spiel durchzuziehen, was wir tun müssen um erfolgreich zu sein. Mein Rückraum war ausnahmslos k.o. und wir hatten zu viele schlechte Wurfentscheidungen. Bitburg schont einen starken Spieler, der nahezu frisch ins Spiel kommt und uns den Stecker zieht. Am Ende gewinnt Bitburg verdient, aber mit Blick auf den Spielverlauf einfach zu hoch. Thomas Krupp macht im Tor sein bestes Saisonspiel und belohnt sich für sein Trainingsengagement die letzten Wochen. Nach dem Spiel in Bendorf war das wieder eine Leistungssteigerung, die leider wieder nicht gereicht hat. Wir werden in unserem letzten Heimspiel am Samstag wieder alles reinwerfen um vielleicht aus der Liga noch etwas mitzunehmen und uns aus der Liga zu verabschieden. Wir haben in Bitburg aus meiner Sicht einen sehr guten Eindruck hinterlassen und das wollen wir am Samstag wiederholen.“

Für die HSG haben gespielt: Krupp, Weber (beide Tor), Schnur (1), Rolser (4), Ostgathe (7/2), Scholl (8), Weingärtner (4), Fauth (1), Heckenbach (1), Frorath (1), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Samstag 13.04.2024 um 19:00 Uhr gegen den HC Koblenz in Remagen 

HSG verlangt Bendorf alles ab

Mit leeren Händen aber mit einem guten kämpferischen Auftritt reist die HSG von dem Auswärtsspiel gegen die TS Bendorf ab. Bei dem 36:32- Kellerduell musste Bendorf alles in die Waagschale werfen um am Ende das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Die HSG hatte sich in dem Spiel viel vorgenommen und setzte das auch in die Tat um. Die erste Halbzeit war die HSG fast immer in Führung, schaffte es aber nicht sich ein kleines Polster zu erarbeiten. In der torreichen ersten Halbzeit hatte die HSG beim Pfiff der Schiedsrichter zum Pausentee mit einem 16:17 knapp die Nase vorne. Die erste Hälfte des zweiten Durchganges war ein Spiel auf Augenhöhe und kein Team konnte sich absetzen. Dann ging Bendorf immer wieder ein paar Tore in Führung, aber die HSG ließ sich nicht abschütteln. In der 52. Spielminute hatte Bendorf beim 32:28 die besseren Karten in der Schlussphase. Eine Auszeit der HSG brachte drei Tore in Folge, aber in der Schlussphase hatte Bendorf einfach mehr Körner und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Trainer Daniel Enke war aber trotzdem zufrieden mit seinen Schützlingen: „Glückwunsch nach Bendorf- das war am Ende verdient. Wir spielen als Aufsteiger auswärts fast ohne Training und bieten Bendorf über 55 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Das war ein mutiger, kämpferisch sehr guter Auftritt von uns. Zwei Dinge sind am Ende spielentscheidend: wir machen vorne zu viele vermeidbare Fehler und wir bekommen hinten das 1:1 fast überall nicht in den Griff. In der Abwehr waren wir heute alle nicht auf der Höhe und 36 Gegentore sprechen da eine deutliche Sprache. In der ersten Halbzeit machen wir es noch ganz gut, weil wir es konditionell schaffen die Räume zu schließen. Im zweiten Durchgang können wir fitnessmäßig nicht mehr mithalten und schaffen es nicht mehr uns zu helfen und wir verlieren fast alle 1:1- Duelle. 20 Gegentore in einer Halbzeit ist einfach ein Brett. Das ist ganz klar der schlechten Trainingsbeteiligung fast aller Spieler zuzuschreiben. Trotzdem können wir heute mit erhobenem Haupt die Halle verlassen, haben dem Gegner einen tollen Fight geliefert! Kompliment an meine Truppe, die das unter den Bedingungen wirklich gut gemacht hat!“

Gespielt haben: Krupp, Weber (Tor), Rolser (1), Ostgathe (9/4), Scholl (13), Weingärtner (2), Fauth (2), Frorath (2), Wamser (3), Arzdorf


Nächste Aufgabe: Samstag 17:00 Uhr gegen den TV Bitburg in Bitburg 

Die Rheinhalle Remagen ist wieder geöffnet.

HSG im „Heimspiel“ gegen Bad Ems mit schlechten Karten

Am kommenden Sonntag ist der TV Bad Ems um 17:00 Uhr zu Gast bei der HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler. Wieder mussten die Verantwortlichen improvisieren und eine Ausweichhalle für das „Heimspiel“ finden. Diesmal wird es die Halle in St. Katharinen, Am Sportplatz 8 sein. Die Halle ist für den Gegner und für die Heimmannschaft unbekannt. Die weit aus größere Hürde wird aber der Gegner selbst sein: Der aktuelle Tabellendritte mischt oben mit und duelliert sich mit dem TuS Daun um die Vizemeisterschaft, während die HSG versucht die letzten Spiele irgendwie halbwegs vernünftig über die Bühne zu bekommen. Wegen Hallennot musste ein Training abgesagt werden und in der anderen Einheit standen gerade einmal 4 Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung. Im Hinspiel gab es eine deftige Packung und die Kurstädtler bestraften jeden Fehler gnadenlos. Für das Rückspiel gilt umso mehr: Köpfchen einschalten, clevere Angriffe spielen und Bad Ems starkes Tempospiel nicht so stark zur Entfaltung zu bringen. Trainer Daniel Enke sehnt schon das Saisonende herbei: „Wir müssen noch vier Spiele irgendwie hinter uns bringen. Bei vielen ist die Luft leider raus und so läuft auch das Training. Ein Sieg gegen Bad Ems ist für mich ausgeschlossen und geht an jeder Realität vorbei. Ich sehe alle Vorteile auf der Seite der Gäste und für mich geht es leider unter den Bedingungen nur noch um Schadensbegrenzung. Wir werden uns einen Matchplan zurechtlegen und ich hoffe, dass meine Mannschaft es schafft, den möglichst lange und konsequent durchzuziehen. Tun wir das nicht, könnte es wieder eine Klatsche geben. Wir müssen kämpferisch alles reinwerfen um Bad Ems nicht so früh wegziehen zu lassen. Vor allem eine abgezockte Spielweise werden wir brauchen am Sonntag, dann sehe ich uns durchaus in der Lage vorne Tore zu erzielen und hinten auch zu verhindern. Extrem wichtig wird sein: den Kopf nicht hängen zu lassen nach einzelnen Misserfolgen, die auf jeden Fall kommen werden, sondern nach vorne zu schauen und es besser machen!“

SPIELABSAGE!

Das für heute geplante Auswärtsspiel der Herren in Daun muss von unserer Seite anhand von Spielermangel leider abgesagt werden!

 

HSG in Daun nicht konkurrenzfähig

Am Samstag hat die HSG mit dem TuS Daun den aktuellen Tabellendritten auswärts vor der Brust. Gute Aussichten gibt es für die HSG nicht. Im Moment ist noch unklar, ob eine spielfähige Mannschaft gestellt werden kann. In der Woche war das Training wieder nur auf Sparflamme möglich. Mit dem heimstarken TuS Daun kommt ein Gegner, der auch eine vollständige HSG nur schwer das Wasser reichen kann. Im Hinspiel konnte man phasenweise mithalten, musste sich aber der Spielstärke und der individuellen Klasse des Gastes deutlich geschlagen geben. Trainer Daniel Enke sieht seine HSG moralisch wie auch personell schwer angeschlagen: „Wir fahren nicht nach Daun um etwas mitzunehmen, sondern möglichst mit wenig Schaden uns aus der Affäre zu ziehen. Ehrlicherweise sind wir in dem Zustand zurzeit in der Liga nicht konkurrenzfähig. In der Hinrunde haben wir durchaus knappe Spiele gehabt, aber seit ein paar Wochen ist auch leider das nicht mehr drin. Unsere Strategie in Daun wird sich an unsere personellen Möglichkeiten anpassen und wir sind natürlich nur auf Schadens-begrenzung aus. Wir werden auf der Anzeigetafel nur die Zeit im Blick haben und versuchen Angriff für Angriff es so gut es für uns geht zu lösen. Wichtig wird sein, den Kopf nicht hängen zu lassen und sich dem Schicksal zu ergeben, sondern auch kämpferisch gegenzuhalten. Für unseren Gegner und die Zuschauer tut mir das etwas Leid, dass wir kein spannendes und schönes Handballspiel werden bieten können. Sehr schade, ich persönlich habe immer sehr gerne gegen die Topteams gespielt, weil das einfach tolle Spiele sind und man da immer viel draus lernen kann. Zu unserem „Glück“ kommt jetzt natürlich noch dazu, dass Daun in voller Kapelle antritt. Aber ich kann die Situation nicht ändern, sondern nur das Beste versuchen daraus machen.“ 





HSG bricht nach der ersten Halbzeit ein

Nach einer deutlichen 26:37 Heimschlappe gegen die HSV Rhein-Nette muss der Tabellenletzte wieder Wunden lecken. Was nach einer deutlichen Geschichte aussieht, war es in der ersten Halbzeit nicht. Das erste Viertel gehörte klar der HSG, konnte sich sogar mit 9:6 ein kleines Polster erarbeiten und HSV- Trainer Thomas Heiden hatte Gesprächsbedarf und nahm die Auszeit. Die HSG konnte aber bis zur 28. Spielminute eine knappe 13:12- Führung verteidigen. Rhein- Nette nutzte dann die Fehler der HSG aus und mit drei Treffern in Folge ging der Favorit mit 13:15 in die Halbzeit. Die zweite Halbzeit war die Mannschaft von Trainer Daniel Enke dann nicht mehr wiederzuerkennen. Ein paar einfache Fehler zu Beginn der Halbzeit nutzte Rhein-Nette aus um den Abstand auf 15:20 zu vergrößern. Eine frühe Auszeit der HSG sollte wieder die notwendige Ruhe und Konzentration ins Spiel zurückholen, doch der gebeutelte Tabellenletzte konnte Rhein-Nette nicht mehr gefährlich werden. Ab der 48. Spielminute beim Stand von 22:28 war die Moral der HSG völlig gebrochen und Rhein-Nette nutze jetzt jeden Fehler gnadenlos aus und überrannte die HSG. Die HSG konnte in den letzten Minuten der mit Leichtigkeit spielenden HSV Rhein-Nette nichts mehr entgegensetzen und am Ende stand eine 26:37 Niederlage zu Buche. Für die zwei unterschiedlichen Halbzeiten gibt es auch eine Erklärung: „Wir haben eine für uns tolle erste Halbzeit gespielt. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit vergeben wir frei vor dem Tor drei Bälle. Dann kommen wir nicht gut aus der Pause und folglich gehen die Köpfe von meinen Spielern runter und wir versuchen es mit der Brechstange. Wir haben einfach nicht das Selbstvertrauen als Tabellenletzter in der Situation die Ruhe zu bewahren. Mit Patrick Heckenbach haben wir jetzt mehr verletzte Spieler als Wechselspieler zur Verfügung. Das können wir nicht kompensieren! Wieder stehen zu viele Fehlwürfe in der Statistik wo alle keine guten Wurfquoten haben. In den letzten Minuten ist es auch eine Kraftfrage. Natürlich stand auch ein fantastischer Torhüter uns gegenüber. Das ist einfach das Maximum was wir im Moment leisten können was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben. Das hat meine Mannschaft über weite Strecken wirklich gut gemacht. Darauf müssen wir aufbauen und versuchen wieder Ruhe, Geduld und Köpfchen ins Spiel zu bekommen. Die Moral und die Stimmung war trotzdem gut bei uns und die erste Halbzeit hat wirklich Spaß gemacht.“ 

HSG nach schwacher Leistung auf Wiedergutmachung aus

Zum nächsten Kellerduell kommt es am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in Bad Hönningen. Zu Gast bei der HSG ist die HSV Rhein-Nette, die im Hinspiel der HSG die Grenzen aufzeigte und mit 33:21 überrollte. Die HSV Rhein-Nette nahm die Geschenke der HSG in Form einer schlechter Wurfauswahl dankend an und überrollte die HSG im Gegenstoß oder in der zweiten Welle. Besonders auffallend in dem Spiel bei der war der HSV-Schlussmann Michael Stitz, der den HSG Schützen den Schneid abkaufte und seine Klasse mehrfach unter Beweis stellen konnte. Für die akut abstiegsbedrohte HSV ist jeder Punkt Gold wert und mit entsprechender Einstellung erwartet Trainer Daniel Enke die HSV. „Wir wollen ein gutes und vor allem besseres Spiel machen und gegenhalten. Keiner möchte sich abschießen lassen wie im Hinspiel. Damit das nicht wieder so läuft wie letzte Woche brauchen wir eine sehr disziplinierte Angriffsleistung. Daran sind wir in der Vorwoche gescheitert. Rhein-Nette ist natürlich der Favorit, gerade nach dem schwachen Spiel letzte Woche. Rhein-Nette hat die letzten drei Spiele von den Ergebnissen auch aufsteigende Form. Wir können selbst auf einem anderen Niveau spielen, haben das auch schon gezeigt. Wir brauchen einfach eine disziplinierte Leistung über 60 Minuten. Im Hinspiel hat man leider einen Klassenunterschied gesehen in allen Bereichen. Da waren wir chancenlos und die Niederlage ging auch in der Höhe in Ordnung. Wir werden versuchen das Spiel offen zu halten und mal sehen was am Ende drin ist. Wir haben nichts zu verlieren und wollen Spaß an dem Spiel haben.“

Der HSG bleibt das Pech treu

Die 32:21 Niederlage der HSG gegen die HSG Römerwall geriet bei der HSG zur Nebensache. Bei einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler musste Patrick Heckenbach in den Schlussminuten unter Schmerzen das Spielfeld verlassen. Die Diagnose steht noch aus, doch muss die HSG mit hoher Sicherheit einige Zeit auf den Stammspieler verzichten und (wieder) eine große Lücke schließen. 

Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt: Die HSG konnte der Mannschaft von Spielertrainer Tim Binnes heute nicht das Wasser reichen. Mit 1:5 startete der Gast stark in die Partie und schon nach 9 Minuten sah sich Trainer Daniel Enke gezwungen die Reißleine zu ziehen. Das zeigte kurzzeitig Wirkung und man kam besser ins Spiel und auf 7:9 heran, doch Römerwall konnte sich wieder bis zur Pause auf 12:15 absetzen. Römerwall kam dann auch wieder besser aus der Kabine und schraubte den Vorsprung kontinuierlich nach oben. Die HSG kam auch durch unterschiedliche Deckungssysteme oder personelle Änderungen im Angriff nicht mehr näher heran. „Vor allem für Patrick ist das mega bitter. Ich hoffe einfach auf eine nicht so niederschmetternde Diagnose. Das reißt uns das nächste Loch. Das ist so bitter und da fehlen mir auch echt die Worte. Patrick hat hier eine große Verantwortung getragen vorne wie hinten und hat diese Saison einen großen Schritt gemacht. Das tut mir einfach Leid für ihn… Die Niederlage ist schnell erklärt: wir machen 17 technische Fehler und vorne werfen wir wieder unüberlegt aus allen Lagen aus der Distanz auf das Tor anstatt unsere Stärken einzusetzen die durchaus auch funktioniert haben. Entsprechend sehen unsere Wurfquoten auch aus. Konditionell waren wir auch nicht in der Lage gegenzuhalten. Das Spiel ist ein Spiegelbild unserer Trainingsbeteiligung. Für die höchste Spielklasse im HV Rheinland reicht das dann einfach nicht um Punkte zu holen oder konkurrenzfähig zu sein. Römerwall war heute klar eine Klasse besser als wir. Wenn wir uns nicht an unsere Spielidee halten, sind wir nicht erfolgreich- das muss einfach in die Köpfe. Das kriegen wir logischerweise aber ohne Training auch nicht verbessert.“

Gespielt haben: Krupp, Weber (Tor), Schnur, Masurczack, Rolser, Ostgathe (5), Scholl (10), Weingärtner (3), Fauth, Heckenbach (2/2), Frorath (1), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Samstag, 02.03.2024 um 19:00 Uhr gegen Rhein-Nette in Bad Hönningen. 

Wer hat eigentlich hier ein Heimspiel??

Laut Spielplan trifft die HSG am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr im Heimspiel auf die HSG Römerwall. In der Realität gehen viele Spieler der HSG Römerwall zu Fuß zum Auswärtsspiel in eine ihrer eigenen Hallen und die HSG fährt 30 Minuten zum Heimspiel und muss dabei über den Rhein. Die Hallenproblematik hat sich bei der HSG nicht nur nicht verbessert, sondern nochmal verschlechtert. Die neue Hallenzeit in Sinzig ist nur ein kurzweiliges Vergnügen. Es konnten Montagearbeiten vorgezogen werden und die Halle ist bald auch mehrere Wochen für den Vereinssport gesperrt!

Wer hat also ein Heimspiel? Keiner und beide wäre die richtige Antwort. Die HSG Römerwall richtet ihre Heimspiele in der großen Sporthalle aus und die HSG hat in der vergan-genen Woche wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis mit dem Punktgewinn in Bad Hönnin-gen gehabt.

Dennoch sieht Daniel Enke die HSG Römerwall in der Favoritenrolle und auch den Druck sieht er nicht bei seinen HSG-Spielern. Der Abstieg ist so gut wie besiegelt und daher kann die Mannschaft befreit aufspielen. In Römerwall spukt aber noch immer das Abstiegsge-spenst durch Rheinbrohl. Aktuell steht die HSG Römerwall auch auf einem Abstiegsplatz und braucht dringend Punkte- wo gibt es einfacher Punkte zu sammeln als beim abge-schlagenen Schlusslicht? 

Das Hinspiel konnte die HSG Römerwall souverän und deutlich für sich entscheiden. Die HSG hat sich aber seitdem durchaus auch weiterentwickelt und will die Saison noch ein paar Punkte sammeln und sich gut verabschieden. Das Derby verspricht eine ausverkaufte Halle, denn Zuschauer haben nicht viel Platz wenn sie nicht selbst aktiv mitwirken wollen. Entsprechend früh sollten Zuschauer da sein, da Gefahr besteht, dass nicht alle in die Halle passen.

„Favorit ist für mich klar Römerwall unter unseren Bedingungen. Wieder trainieren wir schlecht bis garnicht und davon wird natürlich kein Spieler besser. Unsere Schwachstellen können wir nicht so bearbeiten, dass ich mir davon eine Wirkung erhoffe. Den Heimvorteil haben wir auch nicht und zu allem Überfluss ist Gerrits Verletzung noch ein großes Prob-lem und hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Römerwall hat den größeren Kader und wir sind immernoch Tabellenletzter, da gehst du in keinem Spiel als Favorit rein. Wir wollen lange mithalten und schauen, ob Römerwall vielleicht auch Nerven zeigt. Der Druck liegt klar bei denen. Wir haben aber nichts zu verschenken!“ 

HSG kassiert glücklichen Ausgleich in letzter Sekunde

In enttäuschte Gesichter bei der HSG blickten die Zuschauer nach dem 36:36 gegen den TV Welling. Die Vorzeichen standen für Trainer Daniel Enke wieder mal alles andere als gut: Tom Weingärtner fehlte aus privaten Gründen, David Schnur musste krankheitsbedingt passen und Gerrit Wamser schleppte sich mit Schmerzen über das Feld und konnte nicht voll mitwirken. Wie im Vorfeld erahnt, war es bis zum Schluss eine spannende und ausgeglichene Partie, in der keine Mannschaft von der anderen distanzieren konnte. Bei 72 gefallenen Toren lag bei beiden auch nicht der Schwerpunkt in der Defensive und die Zuschauer bekamen viele Tore zu sehen. Bei der HSG fehlte zu Beginn die richtige Einstellung im Spiel und Welling ging mit 1:4 in Führung. Dann fing sich die HSG und in der 11. Spielminute konnte zum 5:5 ausgleichen und ging sogar 8:6 in Führung. Bis zur Halbzeit blieb es das erwartete ausgeglichene Spiel und man ging mit 18:17 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild- kein Team konnte sich entscheidend absetzen und so sah es nach einem Herzschlagfinale aus. Als Kevin Scholl in der 57. Spielminute zum 34:32 einnetzte, hatte die HSG augenscheinlich die besseren Karten. Leider verspielte die HSG wieder leichtfertig den Ball und 42 Sekunden vor Schluss gelang Welling der Ausgleich. Gerrit Wamser erzielte dann 19 Sekunden vor Schluss den Führungstreffer und Welling nahm 4 Sekunden vor Schluss die Auszeit. Maximilian Müller war dann auf Wellinger Seite der glückliche Schütze aus großer Distanz und der Ball kullerte zum Frust der HSG über die Torlinie. „Unfassbar schade. Das war ein glücklicher Punkt für Welling. So Würfe gehen eigentlich nicht rein. Das Pech zieht sich in dieser Saison bei uns durch. Wir müssen an unsere Nasenspitze greifen, nur da können wir was ändern. 36 Tore zu Hause kassieren ist einfach zu viel. Mich ärgern viele gefallene Gegentore, wo die Aktion vor der Partie besprochen und klar war. In der Deckung sieht man eindeutig, dass unsere Absprachen nicht konsequent umgesetzt werden. Das liegt nicht daran, dass meine Spieler es nicht wollen, sondern weil die Routine im Training fehlt. Am Ende ist es einfach: das Spiel spiegelt unsere Trainingsleistung wieder. In der Crunchtime verlieren wir wieder in einigen Situationen die Nerven, sind nicht abgezockt genug und geben Welling die Möglichkeit auf so einen goldenen Schuss. Das Spiel auf diese Szene zu reduzieren ist zu einfach- wir geben den Punkt in den 59 Minuten vorher ab wo wir mehrfach die Möglichkeit haben uns etwas abzusetzen. In einigen Spielphasen machen wir es auch vorne und hinten richtig gut, aber eben nicht durchgängig“, so der Trainer am Tag nach dem Spiel.

Gespielt haben: Krupp, Weber (beide Tor), Musurczak, Rolser (3), Ostgathe (7), Scholl (10), Fauth (2), Heckenbach (5/3), Frorath (5), Wamser (4), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Sonntag 25.02.2024 um 1600 Uhr gegen die HSG Römerwall in Bad Hönningen 

HSG möchte mit Gegner auf Augenhöhe mitspielen

 

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr trifft die HSG im Rückspiel auf den TV Welling 02 e.V.. Dieses und die kommenden Heimspiele muss die HSG wegen des Wasserschadens in der Halle in Remagen in Bad Hönningen austragen. Die Trainingsbedingungen sind nach wie vor für die HSG schlecht. Noch ist immer nicht geklärt, wo die HSG regelmäßig ihr Training abhalten kann. Seit dem letzten Spiel hat die HSG kaum oder nur schwach besetzt trainieren können- keine gute Vorbereitung gegen den Tabellenneunten der Handball Rheinlandliga. Nach einem durchaus guten Auftritt in Kastellaun wartet eine Aufgabe, die mit Blick auf das Hinspiel eine spannende Partie werden kann. Das Hinspiel konnte der TV Welling am Ende nach einer hektischen Schlussphase knapp für sich entscheiden. Trainer Daniel Enke geht dennoch durchaus optimistisch in die Partie etwas Zählbares auf Punktekonto der HSG verbuchen zu können. „Erstmal ein riesen Dankeschön an die HSG Römerwall, die trotz direktem Konkurrenzkampf das „Fair-Play“ lebt und uns unterstützt hat eine Halle für Spiele und Training zu finden. Auch wenn ich diese sportliche Haltung mir überall wünsche, ist das nicht überall gegeben…

Trotz schlechter Trainingsbedingungen haben wir eine Mannschaft, die mit Welling mithalten kann. Ein Erfolgserlebnis würde uns natürlich allen sehr gut tun. Wir waren schon zu oft nah dran. Wir brauchen einen guten und schnellen Ball und dürfen uns keine langen Phasen erlauben, wo wir mit wenig Köpfchen agieren und zu früh die Entscheidung suchen. Geduld, Cleverness und Spielverständnis sind der Schlüssel. Hinten müssen wir beweglich, aggressiv und wach sein und einfach mehr 1:1- Duelle gewinnen.“ Verzichten muss die HSG auf Tom Weingärtner und Gerrit Wamser geht angeschlagen in die Partie. Ansonsten ist der Kader vollzählig und hofft auf rege Zuschauerunterstützung bei diesem „Heimspiel“. 

Gute Leistung reicht nicht für Punkte

Wieder eine gute Leistung, wieder keine Punkte. Beim Auswärtsspiel bei der HSG Kastellaun war die HSG wieder nicht weit von etwas Zählbarem entfernt. Wieder überzeugte die HSG kämpferisch über die gesamte Spieldauer und ließ nicht locker. In der Anfangsphase war das Spiel der HSG zu fehleranfällig und der Gastgeber kam zu einfachen schnellen Toren. Beim Stand von 8:4 stellte die HSG nach einer Auszeit etwas um und kam besser ins Spiel. In der 20. Spielminute war die Partie beim Stand von 11:10 wieder völlig offen. Die HSG konnte dann einige vielversprechende Würfe nicht im Tor unterbringen oder leistete sich technische Fehler und Kastellaun nutzte diese Phase konsequent zum Halbzeitstand von 17:13 aus. Nach der Pause konnte der Gastgeber sogar einen 5-Tore Vorsprung erzielen. Wer die HSG jetzt aufgab sah sich getäuscht- Tor um Tor arbeitete man sich wieder heran und in der 42. Spielminute sahen die Zuschauer beim Stand von 24:23 wieder eine völlig offene Rheinlandligapartie. Wieder setzte sich Kastellaun ab, wieder kam die HSG heran und eine spannende Schlussphase wurde eingeläutet. In der 49. Spielminute erzielte Tobias Ostgathe den umjubelten Ausgleich zum 29:29. Die HSG agierte dann etwas kopflos und suchte zu schnell die Entscheidung und Kastellaun kam zu einem glücklichen, aber nicht unverdienten Heimsieg. Daniel Enke war nicht unzufrieden gegen eine starke Kastellauner Mannschaft: „Das war kein schlechtes Spiel von uns. Unsere guten Phasen waren wieder länger als beim letzten Spiel. Ein Erfolgserlebnis kostet uns unsere hohe Anzahl an Fehlern vorne wie hinten. In vielen Situationen spielen wir es zu ungeduldig und nicht routiniert genug. Obwohl uns viele gute Angriffe gelingen, machen wir dann völlig andere Dinge, die nicht erfolgversprechend sind. Wir schaffen es nicht diese Linie vorne mal über das ganze Spiel durchzuziehen. Trotzdem sind 33 Auswärtstore gut. In der Deckung halten wir uns auch nicht konsequent an unsere Absprachen, helfen manchmal zu früh aus und verlieren durch die Bank zuviele 1:1 Duelle. Kastellaun hat heute deutlich weniger Fehler gemacht und hinten das Torhüterduell gewonnen. Wir waren wieder nah dran. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Schade, für meine Mannschaft. Das hätte unserer Moral sehr gut getan. Die guten Situationen müssen wir mitnehmen in die kommenden Spiele. Wir sind noch nicht abgezockt genug, um unseren Stiefel einfach konsequent runterzuspielen. Oft verlieren wir unseren Kopf und weichen von unserer Linie ab. Das ist etwas, was man in einer höheren Klasse einfach lernen muss. Zu allem Überfluss hat sich Gerrit noch verletzt. Wie lange er ausfällt steht noch nicht fest. Das wäre wieder ein weiterer bitterer Rückschlag für uns.“

Gespielt haben: Krupp, Weber (Tor), Schnur (1), Masurczack, Rolser (1), Ostgathe (7), Scholl (6), Weingärtner (2), Fauth, Heckenbach (6/4), Frorath (2), Wamser (8), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Samstag, 17.02.2024 um 19:00 gegen den TV Welling. Die kommenden Heimspiele müssen aufgrund des Wasserschadens in Remagen in Bad Hönningen ausgetragen werden. 

HSG-Sorgen reißen nicht ab

Mit Rückschlägen weiß die HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler mittlerweile umzugehen und dennoch wartete der nächste Hammer auf die gebeutelte HSG: Nach der Flut stand der HSG nur noch die Rheinhalle in Remagen zur Verfügung, in die viele andere Vereine mit ihren Sportarten auch ausweichen mussten. Nun trifft ein Wasserschaden die Rheinhalle und steht erstmal nicht zur Verfügung. Der ganze Trainings- und Spielbetrieb der HSG in der Rheinhalle liegt auf Eis und wieder ist die HSG zum Improvisieren gezwungen. Ob in der Rheinhalle diese Saison überhaupt noch ein Spiel gemacht wird, steht in den Sternen. Das Telefon steht bei den verantwortlichen nicht still, alternative Trainings- und Wett-kampfhallen zu organisieren. Auch wenn sich das nicht einfach gestaltet, gibt es in absehbarer Zeit vielleicht ein paar Möglichkeiten. Im kommenden Auswärtsspiel bei der HSG Kastellaun/ Simmern II am Sonntag um 17:00 Uhr startet die HSG nicht nur aufgrund der Tabellensituation als Underdog, sondern reist auch mit einem Trainingsdefizit an. Trainer Daniel Enke ist dennoch optimistisch, dem Gegner Paroli bieten zu können und gibt sich kämpferisch: „Hoffnung macht mir meine Mannschaft- die Laune ist trotz dieser Rückschläge sehr gut und das zeigt den Charakter meiner Mannschaft! Seit Monaten verkraften wir eine schlechte Nachricht nach der anderen und trotzdem kommen wir mit einer top Einstellung aus der Kabine. Ich glaube nicht jede Mannschaft hätte das so weggesteckt. Natürlich würde ich mir als Trainer ein regelmäßiges Training wünschen. Den Trainingsrückstand sieht man auch auf der Platte, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Woher soll es denn kommen, wenn wir kaum gemeinsame Trainingszeiten haben? Wir werden versuchen in Kastellaun das Spiel lange offen zu halten und dann sehen wir, ob wir uns belohnen können. Das Hinspiel war eine enge Partie und wir haben keinen Druck und nichts zu verlieren. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und reisen personell gut an. Wir brauchen vor allem im Angriff gute und clevere Abschlüsse und müssen den Gegner unser Spiel aufdrücken. Mal sehen ob uns das gelingt. Letzte Woche haben wir auch gegen Hunsrück gezeigt, dass wir in der Liga nicht hoffnungslos überfordert sind wie es der Tabellenstand audrückt und das wollen wir in der Rückrunde auch zeigen. Ich bin überzeugt eine gute Mannschaft zu haben und so wollen wir auch auswärts auftreten!“ 

ACHTUNG: Rheinhalle Remagen auf unbestimmte Zeit gesperrt!!!

Die Rheinhalle Remagen bleibt aufgrund eines Wasserschadens auf unbestimmte Zeit gesperrt. Weitere Informationen folgen.

Herzlichen Dank an die HSV Rhein-Nette für das kurzfristige Möglichkeit, das Heimspiel unserer Herren nach Andernach zu verlegen!

HSG will sich gegen Tabellenführer gut verkaufen

Am kommenden Samstag sollte die HSG zu Hause um 19:00 Uhr die HSG Hunsrück und damit den Tabellenführer der Rheinlandliga empfangen. Leider ist wegen eines Wasserschadens die Halle in Remagen wahrscheinlich nicht bespielbar. Die HSG prüft aber intensiv weitere Optionen in der Nähe, da der dichte Spielkalender nur wenig Alternativen bietet und weil die HSG das Spiel zum Einspielen nutzen möchte für die kommenden Aufgaben. Realistisch gesehen kann der Tabellenletzte den Tabellenführer nicht wirklich gefährlich werden. Die HSG Hunsrück steht zu Recht ganz oben und war vor Saisonbeginn für Trainer Daniel Enke der Topfavorit auf den Titel. Trainer Daniel Enke rechnet sich für sein Team nichts aus und möchte da realistisch bleiben und gibt dafür aber andere Ziele aus. Wir wollen schon versuchen phasenweise mit der HSG Hunsrück mitzuhalten. Ich werde meiner Mannschaft intern ein paar Vorgaben machen was ich als realistisches Ziel ansehe und das versuchen wir zu erreichen. Vor allem werden wir kämpferisch dagegenhalten und den Gästen auch das Leben schwer machen wollen. Ich bin gespannt, ob meine Mannschaft auf dem Niveau mithalten kann. Vor allem möchte ich nicht in die Gegenstoßfalle tappen. Eine taktisch disziplinierte Vorstellung kann uns durchaus am Ende ein Resultat bescheren, mit dem wir leben können und wir mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen können. Ein Sieg ist einfach unrealistisch- leistungsmäßig ist die HSG uns schon weit voraus in allen Bereichen. Das muss man anerkennen. Sie spielen einfach einen tollen Handball. Auch in einer Niederlage können wir aber Selbstvertrauen tanken. Daher kommt mir der Gegner gerade Recht. Hier erwartet niemand einen Sieg und wir können befreit aufspielen und mal schauen wo wir nach der Pause stehen. Mit Gerrit Wamser und Tom Weingärtner haben wir auch endlich ein paar Optionen mehr für die Rückrunde wo wir noch ein paar mehr Punkte sammeln und Spaß am Spiel haben wollen.“

Man erntet was man säht…

Der Handball schreibt doch die schönsten Geschichten- der ehemalige Jugendspieler der HSG, Gerrit Wamser, verstärkt ab sofort die von Verletzungen gebeutelte Spielgemeinschaft. Gerrit hat seine Karriere eigentlich für beendet erklärt, aber seinem Jugendverein, bei dem er seine ersten handballerischen Schritte ging, hilft er in der großen Not nochmal in einigen Spielen aus. Gerrit und Trainer Daniel Enke haben eine gemeinsame Vergan-genheit- in der Jugend war er bereits sein Trainer und gemeinsam spielten sie eine Saison beim Rheinlandligisten TV Bad Ems. Gerrit ist im Rheinland kein Unbekannter, ging auch lange für den Oberlisten HV Vallendar auf Torejagd. Der nun in Mainz wohnhafte Rückraumspieler bringt viel mit: Spielerfahrung in höheren Ligen, Durchschlagskraft, Aggressivtät in der Deckung und Kampfgeist.
„Gerrit ist für uns ein absoluter Glücksgriff, dass er uns ab und zu mal aushelfen kann. So haben wir ein paar Möglichkeiten mehr und meine Spieler müssen nicht alle durchspielen. Er bringt extrem viel Qualität mit und ist vorne wie hinten sehr gut ausgebildet. Für mich ist es einfach toll nochmal mit ihm zusammen zu arbeiten. Das hat in der Jugend schon gut funktioniert und das hilft uns extrem weiter. Dass er die weiten Reisen auf sich nimmt rechne ich ihm sehr hoch an und zeigt, dass wir ein gutes Klima in der Truppe haben! Nach unseren großen Verletzungsproblemen ein echtes nachträgliches Weihnachtsgeschenk für uns“, ist Trainer Daniel Enke froh über personelle Unterstützung.
Von der ganzen HSG ein „Herzlich Willkommen zurück“ Gerrit! 

HSG mit Ausrufezeichen vor Weihnachten

Nach der verbesserten Leistung in Koblenz kam die HSG am letzten Spieltag vor der kurzen Winterpause die HB Mülheim-Urmitz II gerade recht. Im Heimspiel geht die HSG zum zweiten Mal in der Rheinlandliga-Saison als Sieger vom Parkett und gewinnt verdient am vergangenen Samstag mit 31:28. 

Der Sieg der HSG ist mit Blick auf die Tabelle eine große Überraschung, immerhin stand der Tabellenletzte dem Tabellenvierten gegenüber. 

In einer spannenden und jederzeit engen Partie lag die HSG fast das ganze Spiel in Front und holt sich zwei für die Moral ganz wichtige Punkte. Stark verbessert im Vergleich zur Vorwoche startete die HSG in die Partie und zeigte von Beginn an, dass die Mannschaft unbedingt die beiden Punkte zu Hause behalten wollte. Mit einem dem Spiel angemessen knappen Halbzeitergebnis ging man in die Kabine und die HSG wusste, dass sie heute nicht chancenlos war. In der 39. Spielminute konnte die HSG sich auf 19:16 absetzen, aber Mülheim-Urmitz gab sich nicht geschlagen und kam in der 45. Spielminute wieder auf 21:20 heran. Diesmal behielt die HSG aber die Nerven, agierte cleverer als in den anderen engen Spielen und erspielte sich immer aussichtsreiche Torchancen. Hinten war die Deckung agil, bissig und schnell auf den Beinen und die beiden Torhüter Krupp und Weber erwischten einen guten Tag und gewannen auch das Torhüterduell. Mülheim stellte auf eine offensivere Deckung um, doch die HSG kam auch hier immer wieder zu Torerfolgen. Eine offene Manndeckung in den letzten Minuten konnte das Ruder auch nicht mehr rumreißen und die HSG konnte den zweiten Saisonsieg feiern. Trainer Daniel Enke war nach der Partie zufrieden: „Das war unfassbar wichtig für unsere Moral. Viele meiner Spieler haben heute eine tolle Leistung gezeigt und wir konnten zeigen, dass wir in der Liga leistungsmäßig nicht so weit weg sind, wie es die Tabelle aussagt. Jetzt richten wir den Blick weiter nach vorne und wir wollen in der restlichen Saison noch ein paar Siege mehr holen. Der Klassenerhalt wäre für mich ein Wunder, da unsere Konkurrenz 5 Punkte enteilt ist und selbst noch punkten wird. Am Ende der Saison ist mir wichtig, dass meine Mannschaft insgesamt besser geworden ist und man eine klare Weiterentwicklung erkennen kann. “ 

Gespielt haben: Krupp, Weber (Tor), Schnur (1), Rolser (3), Ostgathe (5), Scholl (13), Heckenbach (8/5), Frorath (1), Arzdorf, Fauth


Nächste Aufgabe: Samstag 20.01.2024 um 19:00 Uhr in Bendorf gegen TS Bendorf 

HSG startet mit Heimspiel die Rückrunde

Am kommenden Samstag den 16.12.2023 um 19:00 Uhr geht für den Aufsteiger die Rückrunde der Handball Rheinlandliga mit einem Heimspiel los. Im letzten Spiel in diesem Kalenderjahr empfängt die HSG die Zweitvertretung der HB Mülheim-Urmitz, die auf dem starken 4. Tabellenplatz steht. Das Mittelfeld der Liga ist so breit gefächert, dass der Tabellenvorletzte und den Tabellenvierten nur drei Punkte voneinander trennen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Schmidt kann aber durchaus ein positives Zwischenfazit ziehen mit der bisherigen Punkteausbeute und geht dadurch selbstverständlich stark favorisiert in die Partie beim Tabellenschlusslicht. Die personelle Situation bei der HSG ist unverändert und bereiten weiterhin Trainer Daniel Enke starke Kopfzerbrechen. Zu limitiert ist der aktuelle Kader, zu groß die Last für die wenigen noch gesunden Spieler, zu wenige takti-sche Möglichkeiten adäquat im Spiel reagieren zu können. Zudem konnte die Mannschaft die Woche wegen einer Hallenschließung nur einmal trainieren. Dennoch möchte die Mannschaft dem Gast möglichst lange ein ebenbürtiger Gegner sein und den eigenen Zu-schauern ein spannendes Spiel bieten und auf die teilweise guten Leistungen aus der Vorwoche anknüpfen. „Wir haben auswärts kämpferisch ein gutes Spiel gemacht und das muss für uns im Heimspiel auch die Basis sein. Jeder Spieler muss wieder versuchen einen oder zwei Fehler weniger zu machen. Schaffen wir das, können wir auch Mülheim-Urmitz gefährlich werden zu Hause. Der Gast spielt einen tollen Handball- trägt sehr dynamische und geduldige Angriffe vor, die uns zu viel Laufarbeit zwingen und in der Deckung sind sie schnell auf den Beinen. Das schnelle Spiel nach vorne dürfen wir nicht zulassen und wir wollen sie in den Positionsangriff zwingen. Die Mannschaft ist sehr jung und talentiert und steht zu Recht auf dem 4. Platz der Tabelle. Wir brauchen einen sehr guten Tag und das notwendige Quäntchen Glück, dann können wir uns vielleicht einen Punkt unter den Weihnachtsbaum legen. Wir sind zwar in der Tabelle abgeschlagen, aber es wäre für uns Balsam für die Seele mal ein Erfolgserlebnis feiern zu können. Wir waren schon in einigen Spielen so kurz davor und das tut dann oft umso mehr weh. Wir starten mit einem 0:0 und versuchen so lange wie möglich das Spiel offen zu gestalten“, so der Trainer unter der Woche. 

HSG sendet mit guter Leistung ein Lebenszeichen

Die HSG steht nach einer 28:23 Auswärtsniederlage weiter abgeschlagen am Tabellenende der Rheinlandliga. Was das Ergebnis aber nicht aussagt, war die durchaus ansprechende Leistung die der Aufsteiger in fremder Halle in dünner Personaldecke ablieferte. Der HC Koblenz hatte personell auf einige Spieler verzichten müssen, dennoch standen 12 Spieler auf dem Spielberichtsbogen- ein Vorteil wenn man gleich mehrere Teams in einem Verein ins Rennen schickt!

Die HSG überzeugte in den Anfangsminuten. Mit einem 0:3 rieben sich die Zuschauer erstmal die Augen. Koblenz schien die HSG auf die leichte Schulter zu nehmen, konnte aber den Hebel umlegen und es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase. Der Gastgeber hatte nun zwei kurze Spielphasen, indem er drei Treffer nach Gang erzielen konnte. Technische Fehler und keine gute Wurfauswahl waren Beute für den HC- Keeper und die HSG lief dem Gegner wieder hinterher. Über die Stationen 5:5, 13:7 und 16:10 zur Halbzeit steuerte das Spiel in die von vielen erwartete Richtung- falsch gedacht! Zwar stelle Lucas Schendera nach dem Pausentee die Hallenuhr auf 17:10, aber die zweite Halbzeit gehörte der HSG. Spielerisch deutlich verbessert lief der Ball über weite Strecken schneller durch die Reihen und man erarbeitete sich bessere Chancen. Der Lohn: die HSG holte Tor um Tor auf und war in der 44. Spielminute beim 19:17 wieder in Schlagdistanz. Die gut gefüllte Bank der HC Koblenz wurde zunehmend nervöser und versuchte mit einer Auszeit gegenzusteuern. Kevin Scholl verkürzte dann in der 46. Spielminute auf 19:18 und leitete eine spannende Spielphase ein. In der 55. Spielminute konnte Koblenz mit drei Treffern in Folge eine Vorentscheidung fällen und nach einem weiteren Fehlpass der HSG den Deckel auf das Spiel machen. „Heute war mehr drin. Das Ergebnis fällt ein paar Tore zu hoch aus, wenn auch Koblenz verdient gewonnen hat. Am Ende machen die technischen Fehler den Unterschied. Mit 6 Fehlpässen und 7 technischen Fehlern hatten wir einen doppelt so hohen Wert wie der Gastgeber und die Hypothek aus der ersten Halbzeit war dann einfach zu groß um hier ein Erfolgserlebnis zu feiern. Dennoch können wir heute viel Positives mitnehmen: Wir spielen auswärts, können kaum wechseln und gewinnen beim Tabellensiebten die zweite Halbzeit! Kämpferisch hat das meine Mannschaft richtig gut gemacht. Wir haben die Köpfe nicht hängen lassen und weiter alles versucht. Dafür gebührt den wenigen Spielern Respekt! Spielerisch war das auch ein Schritt in die richtige Richtung. Meine Spieler waren am Ende einfach platt und dann fehlt es vorne wie hinten an Konzentration, Intensität und Tempo. In vielen Aktionen im Angriff sind es kleinere Details, die uns an einem Torerfolg hindern. Erfolge werden uns nicht zugeworfen, die muss man sich durch Training erarbeiten. Also Blick nach vorne und darauf aufbauen.“

Für die HSG spielten: Weber, Krupp (beide Tor), Schnur (1), Rolser, Ostgathe (3), Scholl (11), Fauth (2), Heckenbach (5/3), Frorath (1), Arzdorf


Nächste Aufgabe: Samstag 16.12.2023 um 19:00 Uhr in Remagen gegen Handball Mülheim-Urmitz II

HSG will in Koblenz ein anderes Gesicht zeigen

Im letzten Auswärtsspiel des Kalenderjahres muss die HSG am Samstag den 09.12.2023 um 19:30 Uhr beim Tabellenachten dem Handballclub Koblenz ran. Das Schlusslicht der Rheinlandliga, dass im letzten Auswärtsspiel eine herbe Pleite beim TV Bad Ems einstecken musste, will in Koblenz länger mithalten und ein anderes Gesicht als in Bad Ems zeigen. Für Koblenz geht es auch darum wichtige Punkte zu sammeln, um nicht unten in den Abstiegs-kampf verwickelt zu werden. Vor der punktmäßig abgeschlagenen HSG sammeln sich direkt fünf Teams, die aktuell durchaus gefährdet sind und jeder Punkt am Ende wichtig werden kann. Für die HSG ist derzeit die Tabelle kein Thema. Allein mit den Verletzten könnte man zahlenmäßig fast eine vollständige Mannschaft stellen. Dementsprechend geht es Trainer Daniel Enke im Moment nur um die sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft und eine angemessene Einstellung im Spiel. „Das Spiel in Bad Ems haben wir von unserer Festplatte gelöscht. Das wird uns nicht nochmal passieren. Unsere personellen Bedingungen haben sich nicht verändert- in Koblenz sind wir natürlich crasser Außenseiter und von einem Punkt zu träumen ist auch unrealistisch. Koblenz ist gut und breit besetzt und sehr heimstark. Trotzdem ist es unser Anspruch in jedem Spiel der Liga phasenweise mit dem Gegner mithalten zu können und das möchte ich auch am Samstag sehen. Das Resultat spielt bei mir eine untergeordnete Rolle. Mir ist wichtig, dass meine Spieler etwas an Selbstsicherheit und Vertrauen in unser Spiel bekommen. Das wird der Fall sein, wenn wir das tun, was wir uns im Training erarbeitet haben und alle versuchen das umzusetzen. Ich erwarte keine Wunder, aber was ich im Training die Woche gesehen habe, stimmt mich positiv, dass wir durchaus in Koblenz mithalten können. Ich hoffe, dass Daniel Arzdorf seine Krankheit auskuriert und uns am Samstag helfen kann und wir sonst keine weiteren Ausfälle mehr beklagen müssen. Wir werden das Spiel auch nutzen ein paar Dinge unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Wir haben schließlich nichts zu verlieren, können aber wertvolle Erfahrungen mitnehmen in die kommenden Aufgaben. Unsere Strategie ist einfach jedes Spiel einen Schritt nach vorne zu machen. Ich habe aber im Gefühl, dass wir damit Koblenz durchaus auch etwas ärgern und ein unangenehmer Gegner sein können. Auch wenn wir auswärts auflaufen, werden wir kämpferisch versuchen gegenzuhalten und ein für unsere Möglichkeiten gutes Spiel abzuliefern.“

HSG geht in Bad Ems personell auf dem Zahnfleisch und ist chancenlos 

Die schlechten Nachrichten hören im HSG- Lager einfach nicht auf! Der personell extrem stark gebeutelte neue Rheinlandligist von der Ahr musste im gestrigen Auswärtsspiel beim TV Bad Ems auf insgesamt 7 (!) Spieler und ihren Trainer verzichten! Zusätzlich zu den bekannten Ausfällen fehlte Torhüter Michael Weber und Daniel Enke krankheitsbedingt. 

Tom Weingärtner übernahm mit Sebastian Rolser das Coaching von Daniel Enke, der über einen Livestream das Spiel am Bildschirm verfolgen konnte. Die Zuschauer konnten mit ansehen, wie der Gast in der Anfangsphase gegen den Tabellendritten gut mithalten und die ersten Spielminuten offen gestalten konnte. Es wurden spielerisch gute Lösungen gefunden und man hatte noch oft Pech mit dem Aluminium oder scheiterte am gut aufgelegten Torhüter der Kurstädtler. Die HSG hatte in der Anfangsphase wie auch in der gesamten Spielzeit einen unsortierten Rückzug, Abspracheprobleme und bekam viele Gegentore über die erste oder zweite Welle der schnellen Bad Emser Spieler. Die gute Anfangsphase im Angriff konnte die HSG nicht weiter bestätigen und man verfiel in alte Muster: überhastete oder schlecht vorbereitete Würfe wurden von der Bad Emser Deckung dankend angenommen und umgehend mit schnellen Toren bestraft. Ab jetzt dominierte Bad Ems den Aufsteiger nach belieben und bei der HSG war die Moral gebrochen. Das Spiel war spätestens in der 21. Spielminute beim Stand von 14:8 entschieden und es war nur eine Frage der Höhe. Am Ende stand eine deutliche 41:23 Auswärtsniederlage für die HSG zu Buche und Trainer Daniel Enke konnte die Ratlosigkeit seiner Mannschaft in den Gesichtern ablesen. „Das war für uns heute sehr hart und ich habe am Bildschirm mitgelitten, konnte meinen Spielern heute leider keine moralische Unterstützung bieten, die sie gerade heute dringend gebraucht hätten. Heute brauchen wir nicht das Spiel sportlich analysieren, sondern ich werde die nächsten zwei Wochen Aufbauarbeit leisten müssen. Der Sieg ist auch in der Höhe wieder leistungsgerecht. In einigen Situationen zeigen wir, dass wir das spielerisch durchaus können, scheitern dann an dem starken Keeper oder am Aluminium und schon gehen alle Köpfe runter. Die Situation ist auch echt heftig bei uns, das passt auf keine Kuhhaut mehr. Bei Bad Ems wird ein Spieler der keine gute Form hat einfach getauscht und bei uns spielen alle fast durch. Spielst du dann als Tabellenletzter beim Tabellendritten mit der Personalsituation ist klar, dass meine Spieler nicht vor Selbstbewusstsein strotzen und jeder Fehler zieht uns alle weiter runter. Dann werden die Wege in der Deckung immer länger und vorne überwiegt Verzweiflung. Wenn die Moral mal so gebrochen ist, ist es schwer wieder sein Optimum zeigen zu können. Viele standen heute einfach neben sich. Das war nicht die Mannschaft die ich kenne. Ich bin davon überzeugt und weiß auch, dass sie das viel besser kann. Viele Dinge kommen gerade zusammen in unserer Situation dass wir nicht konkurrenzfähig sind. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit Wunden zu lecken und dann startet das Spiel wieder bei 0:0. Wir müssen einfach nach vorne schauen- der Rest hilft uns auch einfach nicht weiter. Die Saison ist noch lang und wir werden versuchen wieder den Spaß auf der Platte zu finden und das wird sich dann auch auf unser Spiel übertragen.“ 

Gespielt haben: Krupp (Tor), Schnur, Rolser, Ostgathe (4), Scholl (9), Fauth (2), Heckenbach (6/2), Frorath (1), Arzdorf (1/1)

Nächste Aufgabe: Samstag 09.12.2023 um 19:30 Uhr in Koblenz gegen den HC Koblenz

HSG in Bad Ems vor hoher Hürde 

Mit dem TV Bad Ems wartet am Samstag den 25.11.2023 um 19:30 Uhr das nächste große Kaliber auf den Aufsteiger von der Ahr. Wie schwer es ist in der Silberauhalle was Zählbares mitzunehmen weiß Trainer Daniel Enke, selbst mehrere Jahre Spieler des TV Bad Ems, nur zu gut. Der Tabellendritte spielt erwartungsgemäß eine gute Runde und gehört seit Jahren zu den Schwergewichten der Liga. Die HSG hat also wieder ein hartes Brett zu bohren. Bad Ems ist eine sehr starke Mannschaft. Thorsten Schaust gehört zu den besten Keepern der Liga und sie stellen eine gute Deckung. Dann spielen sie sehr schnell hinten raus und vorne haben sie eine tolle Mischung aus erfahrenen und jungen Nachwuchsspielern, die ein gutes Angriffsspiel aufziehen. Dazu haben sie einen sehr großen Kader, können viel rotieren wenn es mal bei einem nicht läuft. Die HSG kann sich auch nicht auf einzelne Spieler fokussieren, weil alle gut sind- das zeigt die Torstatistik des kommenden Gegners. Das macht es für die HSG schwer sich darauf einzustellen. Die Mannschaft weiß um die schwere Aufgabe und möchte wieder einen Schritt in die richtige Richtung machen- unsere Deckung war gegen Daun schon besser. Im Angriffsspiel haben wir im Moment große Probleme den Ball gut laufen zu lassen und die richtigen Entscheidungen zu fällen. Machen wir das in Bad Ems nicht gut, kann man in Bad Ems böse unter die Räder kommen. In einer stimmungsvollen Halle hat die Mannschaft die Qualität Gegner in allen Einzelteilen nach Hause zu schicken. Vorne ist also viel Geduld und Cleverness gefragt. Besser vorbereitete Abschlüsse und ein sehr guter Rückzug sind die Marschroute. Vor allem kämpferisch über 60 Minuten muss eine gute Leistung gezeigt werden. „Das wird für meine Mannschaft eine Moralprobe am Samstag“, so Trainer Daniel Enke, der krankheits-bedingt eventuell nicht mit anreisen kann. Im Kader der HSG ist leider immer noch kein Rückkehrer in Sicht.

HSG hält gegen Favoriten phasenweise gut mit

Wieder mit leeren Händen, aber mit erhobenem Haupt konnten die Spieler der HSG das Spielfeld am vergangenen Sonntag verlassen. Zwar gab es eine deutliche 24:32 Niederlage gegen den Tabellenzeiten in der Handball- Rheinlandliga, aber die HSG konnte kämpferisch überzeugen und bot einem der Spitzenteams der Liga über einige Strecken auch Paroli. Daun konnte nahezu auf den ganzen Kader zugreifen und nahm den Gastgeber durchaus ernst. Die HSG konnte die Anfangsphase offen gestalten, stand gut in der Deckung und konnte im Angriff ein paar Bälle im Dauner Gehäuse unterbringen. Eine Zeitstrafe der Gäste konnte die HSG nicht nutzen und dann ging Daun mit vier Treffern in Folge zum 5:9 in Führung. Auch eine Auszeit der Heimmannschaft konnte den Lauf der Gäste nicht unterbrechen und Daun zog Tor um Tor davon. Die HSG schaffte es zu selten zwingenden Torchancen herauszuspielen und kassierte folgerichtig einfache Gegenstoßtore. Mit 11:16 ging man in die Kabine. Daun kam besser aus der Kabine und konnte sich innerhalb von nur drei Minuten vorentscheidend auf 11:19 absetzen. Die HSG verschlief die Anfangsphase der zweiten Halbzeit und nach 10 gespielten Minuten wuchs der Abstand auf 10 Tore zum 13:23 heran. Jetzt hatte die HSG eine sehr gute Phase und holte langsam auf und kam nochmal auf 20:25 in der 52. Spielminute heran. Während Daun rotieren konnte, musste bei der HSG der ganze Innenblock vorne und hinten durchspielen und die Konzentration ließ nach. Daun bestrafte die HSG wieder bei zu hastig abgeschossenen Torwürfen mit schnellen Angriffen und die HSG kam auch nicht mehr gefährlich an Daun heran. Die Gäste konnten sich in der Schlussphase weiter absetzen und am Ende stand ein leistungsgerechtes 24:32 zu Buche. Trainer Daniel Enke war aber unter den Rahmenbedingungen nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft. „Kämpferisch war das heute sehr gut- alle haben sich da voll reingehangen. Mir war wichtig, dass das stimmt und wir heute was positives mitnehmen können. Eine deutliche Verbesserung habe ich in der Abwehr gesehen. Wenn wir im Verband standen, haben wir das ordentlich gemacht. Unser Innenblock hat das viel besser gemacht als in den letzten zwei Spielen. Beide Torhüter haben sehr gut gehalten. Knackpunkt war unser Angriffsspiel, wo wir zu wenig zwingende Chancen herausspielen und das wird in der Liga einfach direkt bestraft. 16 Fehlwürfe und 10 Gegenstoßtore sind einfach ein Wert, mit dem man in der Klasse kein Spiel gewinnen kann. Tobias Ostgathe konnten wir phasenweise wieder einsetzen. Das hat uns richtig geholfen. Daun hat wie erwartet ein sehr starkes Angriffsspiel gezeigt- sehr dynamische und tiefe Kreuzungen und dann finden sie immer im schnellen Parallelstoß die freien Räume und Mitspieler. Dass sie erst nach 25 Minuten Patrick Brümmer auf das Feld schicken können, der dann der beste Torschütze des Spieles wird, zeigt was Daun für personelle Möglichkeiten hat! Uns haben im Angriff die spielerischen Möglichkeiten gefehlt die immer offensivere Deckung zu knacken. Jetzt gehen unsere Blicke nach Bad Ems.“ 

Für die HSG spielten: Krupp, Weber (beide Tor), Schnur, Masurczak, Rolser, Ostgathe (5), Scholl (, Fauth, Heckenbach (7/4), Frorath (4), Arzdorf


Nächste Aufgabe: Samstag 25.11.2023 um 19:30 in Bad Ems

HSG erwartet handballerisches Schwergewicht 

Umgekehrte Tabelle ist das Stichwort für die HSG am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr im Heimspiel gegen den TuS Daun. Der Tabellenzweite hat erst eine Niederlage einstecken müssen und spielt diese Saison mit der HSG Hunsrück um den Titel. Die HSG hingegen bildet mit einem Saisonsieg das Schlusslicht der Tabelle. Somit sind die Rollen vor der Partie klar verteilt. Die personelle Situation ist beim Aufsteiger immernoch angespannt. Tobias Ostgathe, der gegen Rhein-Nette krankheitsbedingt kurzfristig passen musste, steht der Mannschaft wieder zur Verfügung und bietet Trainer Daniel Enke damit wieder mehr taktische Möglichkeiten. Dauns Spitzenposition ist für die HSG keine Überraschung- Trainer Daniel Enke sieht die Mannschaft von Torsten Ringer auch in der Endabrechnung noch vor dem TV Bad Ems auf Platz zwei. „Daun ist für einen Rheinlandligisten personell sehr gut aufgestellt. Sie sind durchgehend gut und auf manchen Position überdurchschnittlich gut besetzt. Dazu ist der Kader groß und gut genug viel zu rotieren. Sie spielen eine bewegliche und aggressive 6:0 Deckung, aus der sie ein starkes Tempospiel aufziehen und das Tempo das ganze Spiel sehr hochhalten. Vorne imponieren sie mir besonders spielerisch und taktisch. Das machen sie sehr geschickt, wie sie ihre Spieler in Position bringen. Für mich ist da ein klarer Plan erkennbar. Das mit vielen schnellen Kreuzungen und Passstafetten aufgezogene Angriffsspiel ist sehr druckvoll. In unserer aktuellen Lage rechne ich uns nicht viel aus- dafür ist der Unterschied zwischen uns einfach zu groß. Aus verschiedenen Gründen können wir kaum geschlossen trainieren, haben immer noch zu wenige Alternativen und kommen deswegen nicht so schnell nach vorne wie ich mir das wünschen würde. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als das Spiel als Trainingsspiel auszuweisen, wo wir im sechs gegen sechs unser Spiel verbessern können. Unsere Gegner auf Augenhöhe sind andere Teams. Da werden wir auch noch ein paar Mal die Chance bekommen Punkte zu sammeln und dafür müssen wir jede Chance uns zu verbessern und Wettkampfpraxis zu sammeln nutzen. Jetzt heißt es Geduld zu haben und jedes Spiel wieder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen. In der Deckung müssen wir wieder beweglicher und disziplinierter unsere Laufwege einhalten. Vorne müssen wir einfach den Ball schneller und flüssiger ins Laufen kriegen und nicht soviele Fouls zulassen. Gute und clevere Abschlüsse sind Pflicht, sonst fürchte ich ein Gegenstoßgewitter auf unser Tor zurollen. Schaffen wir das, können wir sicher auch einige Spielphasen gut mithalten und haben unser Ziel für das Spiel auch erreicht.“

HSG Rumpfteam in Andernach chancenlos 

Mit einem deutlichen 33:21 ging die HSV Rhein- Nette nach der Partie gegen die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler in die Karnevalsfeier über. In einer Partie, wo der Gast seine Rheinlandligatauglichkeit nicht unter Beweis stellen konnte, musste zu den vielen Langzeitverletzten auch noch krankheitsbedingt auf Tobias Ostgathe verzichten. So brach Trainer Daniel Enke wieder eine wichtige Säule im Team kurz vor dem Spiel weg und so standen die Bedingungen für die HSG wieder mal alles andere als gut. Die HSG konnte in den Anfangsminuten noch mithalten, aber ab der 8. Spielminute zeigte Rhein-Nette seine Dominanz in eigener Halle und erteilte dem Aufsteiger eine handballerische Lehrstunde. Hinter einer stabilen Defensive zeigte Jan Stitz im Tor seine ganze Klasse und vernagelte seinen Kasten. Anschließend ging es über eine druckvolle zweite Welle schnell nach vorne und die HSG bekam keinen Zugriff auf den starken Lucas Freimuth, der in den ersten 15 Minuten seinen Stempel aufdrückte. Aus einem 5:4 in der 12. Spielminute machte Rhein-Nette schnell ein 10:4 in der 17. Spielminute. Auch eine Auszeit konnte den Lauf nicht mehr stoppen und der Pausenpfiff erlöste die HSG. Der Halbzeitstand von 18:9 zeigten an diesem Abend die Kräfteverhältnisse. Die zweite Halbzeit konnte die HSG insgesamt etwas ausgeglichener gestalten. Die HSG wurde durch mangelnde Alternativen müder und Rhein-Nette wechselte munter durch. „Der kurzfristige Ausfall von Tobias haben wir nicht im Ansatz kompensieren können. Trotzdem wäre ein besseres Resultat möglich gewesen. Dass wir als Tabellenletzter auswärts mit einem hohen Rückstand die Köpfe hängen lassen ist nur menschlich. Kämpferisch versuchen wir alles. Da werfe ich meiner Mannschaft nichts vor. Meine Mannschaft kann es aber einfach nicht umsetzen was wir besprechen, was wir analysieren, was ich vor Spielbeginn vorgebe und was wir im Training versuchen zu simulieren. Auch das hat unterschiedliche Gründe. Es war vor Spielbeginn völlig klar was uns erwartet- alles war berechenbar und das haben wir vor Spielbeginn analysiert und unsere Konsequenzen daraus gezogen. Wir machen die letzten Spiele keine Fortschritte mehr, stehen auf der Stelle. Heute war es leider sogar ein Rückschritt. Es fehlt an personellen Alternativen und sechs Langzeitverletzte kann keine Mannschaft ersetzen. Ich hoffe, dass sich das bald bessert. Dann haben wir im Training mehr Möglichkeiten, die sich auch aufs Spiel auswirken werden. Jetzt haben wir mit Daun und Bad Ems zwei Topteams vor uns, wo wir es wieder besser machen können und auch versuchen werden. Wir müssen einfach anfangen aus unseren Fehlern zu lernen.“

Es spielten: Krupp, Weber (beide Tor), Schnur, Rolser (1), Scholl (7), Fauth (5), Heckenbach (6/5), Frorath (2), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Sonntag 19.11.2023 um 17:00 Uhr in Remagen gegen den TuS Daun

HSG möchte auswärts lange mithalten

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr spielt die HSG beim aktuellen Tabellensechsten, der HSV Rhein-Nette, die mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein können. Mit einem ausgeglichen Punktekonto steht die Mannschaft von Trainer Thomas Heiden im sicheren Mittelfeld und konnte bereits drei Mal das Parkett als Sieger verlassen. Die heimstarke Mannschaft konn-te sogar zuletzt überraschend auswärts die HC Koblenz schlagen. Die HSG geht personell weiter auf dem Zahnfleisch und muss weiter stark ersatzgeschwächt antreten. Rhein- Nette zeichnet sich besonders durch eine starke Defensive und einen disziplinierten und geduldigen Angriff aus. Hinter der beweglichen Deckung steht mit Stitz und Winckel das beste Torhütergespann der Liga. Trainer Daniel Enke hat zurzeit einen schwierigen Job: „Es ist immer leichter eine gute Stimmung aufrecht zu erhalten, wenn man mehr Spiele gewinnt. Wer verliert schon gerne. Es ist einfach in unserer Situa-tion mit so vielen Verletzen nicht einfach. Das könnte keine Mannschaft einfach so wegstecken. Wir fahren ohne großen Druck nach Andernach. Mit den vielen Verletzten haben wir kaum Alternativen und im Training können wir nur in Kleingruppen und selten vollständig trainieren. Unter den Bedingungen ist es schwer als Aufsteiger was in der Liga zu holen. Daher wollen wir vor allem versuchen nicht immer die gleichen Fehler zu machen, die sich wie ein roter Faden durch unsere Niederlagen ziehen. Sehr dominante, starke Spielphasen wechseln sich leider noch mit Spielphasen ab, wo wir weit unter unseren Möglichkeiten spielen. Der Schlüssel in Andernach liegt wieder mal darin, ob wir es schaffen unser Spiel als Mannschaft auf die Platte zu bekommen und alle einen guten Tag erwischen. Andernach ist für mich natürlich der Favorit aufgrund der Tabellensituation, des breiteren Kaders, des besseren Selbstbewusstseins, der geschlossenen Mannschaftsleistung und des Heimvorteils. Wir haben aber eine kleine Chance, wenn wir es schaffen die angesprochenen Fehler aus dem Spiel gegen Römerwall besser zu machen. Ich bin gespannt, ob meine Mannschaft daraus lernen kann und dadurch die Chancen auf etwas Zählbares deutlich erhöht. Das wollen wir versuchen, dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen einfach versuchen das Beste aus unserer schwierigen Lage zu machen.“ 

HSG kann starke Leistung aus der Vorwoche nicht wiederholen

Die HSG verliert das Kellerduell bei der HSG Römerwall mit 32:26 und nimmt die rote Laterne wieder mit auf die andere Rheinseite. Römerwall startete wie von der HSG erwartet mit hohem Tempo und wollte den dünnen Kader der HSG damit schnell unter Druck setzen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der 8. Spielminute (4:4) übernahm der Gastgeber vor einer tollen Kulisse das Kommando und zog Tor um Tor davon. In der 18. Spielminute hatte sich die Mannschaft von Spielertrainer Tim Binnes auf 9:6 leicht abgesetzt und sollte die Führung nicht mehr aus der Hand geben. Trainer Daniel Enke sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um die druckvolle Phase des Gegners zu unterbinden und taktisch nachzujustieren, da es im Spiel der HSG zuviele Baustellen gab. Besonders im Angriff war Sand im Getriebe und man erspielte sich zu selten gute Wurfmöglichkeiten und rannte sich fest. Die HSG konnte das nicht umsetzen und Römerwall zog weiter davon. Über 13:9, 15:10 kam es zu einem aus HSG- Sicht frustrierendem Halbzeitergebnis von 17:10. Nachdem die Hauptprobleme angesprochen waren wollte man langsam Tor um Tor aufholen, um in der Schlussphase vielleicht nochmal ein enges Spiel zu bekommen. Die Strategie funktionierte nicht ganz wie erwünscht, aber die HSG holte Tor für Tor auf und die HSG Römerwall wurde nervöser. In der 41. Spielminute stand es 21:17 und in der 49. Spielminute war der Puffer von 7 Treffern auf drei herabgeschmolzen. Das 23:20 durch Patrick Heckenbach war dann der geringste Abstand im Spiel. Römerwall kam immer wieder zu Torerfolgen und ließ die HSG nicht mehr gefährlich an sich herankommen. Eine offensivere Deckungsvariante löste Römerwall auch souverän, so dass am Ende eine verdiente Auswärts-niederlage auf dem Konto der HSG steht und Trainer Daniel Enke bleibt nur dem Gegner zum Sieg zu gratulieren. „Das war heute eine taktisch schwache Vorstellung von meiner Mannschaft, die viele meiner Vorgaben nicht umsetzen konnte. In der Vorwoche machen wir es taktisch richtig clever, davon war heute nicht viel zu sehen. Das war leider ein Entwicklungsrückschritt von zwei Spielen. Wir haben einen kleinen Kader und Römerwall konnte durchgehend rotieren, aber das allein ist es nicht. Einige waren heute einfach mental für so ein wichtiges Spiel nicht bereit. Wir haben 7 Überzahlsituationen, die wir nicht so lösen wie wir es besprochen haben und schlagen daraus kein Kapital. Wir vergeben drei 7-m und spielen vorne wieder oft kopflos und nehmen uns schlechte Würfe, die natürlich dann eine schwache Wurfquote zur Folge haben. Nur phasenweise spielen wir vorne einen guten, taktisch cleveren Handball. Hinten haben wir einen bärenstarken Torhüter mit 44 % gehaltener Bälle, halten uns aber auch in der Deckung oft nicht an unsere Absprachen. Aus taktischer Sicht eine schwache Leistung von uns, und da muss sich schnell was ändern. So gewinnen wir kein Spiel in der Liga.“  

Für die HSG spielten: Weber (Tor),  Rolser (1), Ostgathe (4/1), Scholl (14), Fauth, Hecken-bach (3/1), Schnur, Frorath (4), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Samstag 11.11.2023 um 19:30 Uhr in Andernach gegen die HSV Rhein-Nette

Kellerduell mit vielen bekannten Gesichtern 

Am kommenden Samstag steigt das Kellerduell in der Handball- Rheinlandliga um 19:00 Uhr bei der HSG Römerwall. Die HSG hat die rote Laterna an die HSG Römerwall auf Grund des etwas besseren Torverhältnisses zumindest kurzfristig abgeben können. Das Spiel verspricht allein wegen der Tabellensituation schon Spannung, da der Gewinner der Partie den Anschluss an das untere Tabellendrittel halten kann. Beide Teams kennen sich sehr gut und haben in den letzten Jahren einige Spieler getauscht. Sebastian Rolser zog in Römerwall mehrere Jahre erfolgreich die Fäden auf Rückraum Mitte und lenkt nun wieder das Spiel des Aufsteigers. Mit Hendrik Frorath und Niklas Fauth wechselten zwei Eigengewächse der HSG Römerwall zum Aufsteiger, um höherklassig Spielpraxis zu sammeln, da im eigenen Verein die Konkurrenz auf den Positionen zu groß war und der Aufsteiger Personalnot hatte. Auf der anderen Seite laufen mit Robert Czapla und Michel Buchwald zwei Kreisläu-fer im Trikot der HSG Römerwall auf, die sich früher das Trikot des Ahrvertreters überstreiften. Ebenso hat die HSG Römerwall dankenswerter Weise während der Flutkatastrophe mehrfach dem Nachbarn auf der anderen Rheinseite ausgeholfen und man konnte gemeinsam trainieren, als die HSG Hallennot hatte. Entsprechend kennen sich alle Spieler und Trainer sehr gut. 

Statistisch spannend ist ein Blick auf das Torverhältnis beider Teams. Während die HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler mit 30 Treffern im Schnitt Vergnügen am Torewerfen hat, so tut sich die HSG Römerwall mit nur knapp 24 Treffern pro Spiel deutlich schwerer. Der Aufsteiger ist dagegen die Schießbude der Liga und muss über 33 Treffer pro Partie hinnehmen. Dem Tabellennachbar aus Römerwall fällt das Verhindern von Toren dagegen deutlich einfacher.

„Wir haben ein tolles Spiel gegen Bitburg gemacht, aber das haben wir mit einigen leicht verletzten Spielern teuer bezahlt. Die Woche können wir nur bedingt trainieren, weil wir einige angeschlagene Spieler im Kader haben. Deshalb mussten wir das Pokalspiel leider kampflos abgeben. Römerwall ist nicht gut in die Saison gestartet, das liegt aber vor allem an deren Personalsituation. In Bestbesetzung gehört die Mannschaft für mich ins gesicherte Mittelfeld. Der etablierte Rheinlandligist ist ungemein heimstark. Dort ist es schwer zu spielen. Eine ganz tolle Kulisse steht hinter dem Team, das im Rückraum sehr stark besetzt ist und besonders im Tempospiel enorme Qualität hat. Für uns ist das natürlich ein wichtiges Spiel, aber wir fahren da auf Grund des Heimvorteiles und des größeren und breiter besetzten Kaders als Underdog hin. Wir haben letzte Woche ein tolles Spiel gemacht, das müssen wir in der Qualität wiederholen, wenn wir eine Chance haben wollen. Wir müssen vieles richtig machen, um was mitzunehmen. Für Hendrik und Niklas wird das komisch sein in einem anderen Trikot gegen Römerwall zu spielen. Die beiden haben sich richtig gut entwickelt bei uns. Ich bin davon überzeugt, dass sich einige in der Halle die Augen reiben werden, was die zwei für einen Leistungssprung gemacht haben in den sechs Monaten! Wir freuen uns alle auf ein spannendes und stimmungsvolles Derby“, gibt Trainer Daniel Enke ein Update beim Aufsteiger.

HSG landet Überraschungscoup

„Ich habe das Gefühl, dass wir heute Bitburg schlagen können.“ Mit dem Satz startete Trainer Daniel Enke die Vorbesprechung und gab der Mannschaft den Matchplan bekannt. Bitburg war ebenso wie die HSG zwar ersatzgeschwächt, aber dennoch gespickt mit Spielern die in er Rheinlandliga den höchsten Ansprüchen genügen. Wieso also witterte die HSG ihre Chance als Tabellenletzter gegen eine der Top- Teams der Liga? Die Antwort ist einfach- Bitburg verliert überraschend in Welling und anschließend auch in Andernach. Zusätzlich trainiert die Mannschaft zurzeit eher unregelmäßig wie es in den eigenen Berichten zu entnehmen ist. Die HSG wird nach Einschätzung von Trainer Daniel Enke von Spiel zu Spiel stärker. Bis auf das Spiel gegen die HSG Hunsrück konnte man gegen jede Mannschaft mithalten und hatte kurze Phasen im Spiel, wo man sich selbst um die Punkte brachte. Hoch motiviert und dem vom Papier her überlegenem Gegner in der eigenen Halle die Punkte nicht zu verschenken ging man in die Partie. Hendrik Frorath, Patrick Heckenbach und Kevin Scholl stellten die Anzeigetafel überraschend auf 3:0 für die HSG und startete fulminant in die Partie. Dann kam Bitburg durch ihre individuelle Klasse und ihre starken Rückraum besser in die Partie und gingen in der 10. Spielminute das erste Mal mit 4:5 in Führung. Die Deckung der HSG bekam nicht so richtig Zugriff auf die Gäste und vorne spielte man nicht geduldig genug. Bitburg führte dann schnell 5:9 und alles sah nach einer klaren Sache für den Favoriten aus, doch die HSG blieb wie in den vorherigen Spielen kämpferisch stark und Sebastian Rolser gelang in der 23. Spielminute die 13:12 Führung. In der 26. Spielminute zwang die HSG den Gast durch eine erneute 3- Tore Führung zu einer Auszeit. Kurz vor der Pause betrug die Differenz sogar vier Treffer, aber Bitburg überrumpelte eine schlecht organisierte Defensive mit einem schnellen Angriff und man ging mit 18:15 in die Halbzeit. Nach der Halbzeit kam die HSG hellwach aus der Kabine und in der 35. Spielminute stand es schon 21:16 und die Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Bitburg kam wieder in der 42. Spielminute auf 23:21 heran, aber eine Auszeit unterbrach den Lauf des Gastes und die HSG distanzierte Bitburg wieder mit drei Treffern in Folge. Eine eigene  Überzahl nutze die HSG gnadenlos aus und wuchtete drei mal nach Gang das Spielgerät in die Maschen. Beim 27:22 in der 46. Spielminute steuerte Bitburg einer deutlichen Auswärtsniederlage entgegen. Die HSG spielte ihren Stiefel jetzt abgezockt runter und hatte auf eine offensivere Deckung wie auch die Manndeckung am Schluss die richtigen spielerischen Mittel. Am Ende kam Bitburg mit zwei Treffern noch zu etwas Ergebniskosmetik, das Spiel war aber schon lange entschieden. „Bitburg trainiert zurzeit nicht oft miteinander, das hat man schon gemerkt. Spielerisch war das nicht rund bei unserem Gast und das haben wir heute ausgenutzt. Großes Kompliment an meine Mannschaft. Kämpferisch war das echt super und dabei haben wir den Kopf nicht verloren, an uns geglaubt und uns an unseren Matchplan gehalten. Von Spiel zu Spiel versteht meine Mannschaft mehr und mehr was ich von ihnen möchte und setzt es immer ein bisschen besser um und dafür haben sie sich heute belohnt. Das war hochverdient und extrem wichtig für uns, dass wir endlich in der Liga angekommen sind und die ersten Punkte geholt haben“, so ein zufriedener Trainer nach dem Spiel. 

TV Bitburg gegen Schlusslicht haushoher Favorit 

Noch immer wartet der Aufsteiger auf die ersten Punkte in der Rheinlandliga. Am kommenden Sonntag hat die HSG um 17:00 Uhr in seiner jungen Heimspielsaison in der Rheinlandliga ein handballerisches Schwergewicht zu Gast. Aus Bitburger Sicht steht man auf einem bisher enttäuschendem 8. Tabellenplatz und läuft noch den eigenen Ansprüchen in der Liga hinterher. Der Tabellenplatz sagt aber nichts über die tatsächliche Stärke der Bierstädtler aus. Bisher ist Bitburg in vielen Spielen nicht in personeller Bestbesetzung aufgelaufen. Trainer Daniel Enke rechnet sich für seine HSG nicht unbedingt Punkte aus: „Man muss das schon realistisch sehen. Wäre Bitburg in allen Spielen in Bestbesetzung aufgelaufen, wären sie in der Tabelle oben zu finden, wo sie dann auch hingehören. Vielleicht haben wir etwas Glück und sie fangen nicht am Sonntag an in Bestbesetzung aufzulaufen. Unser Gast hat soviele Spieler in ihren Reihen, die uns einfach weit überlegen sind. Viele haben langjährige Erfahrung in der Oberliga oder sogar in der dritten Bundesliga vorzuweisen. Die Mannschaft ist taktisch und spielerisch reifer und uns auch noch körperlich überlegen. Bei uns spielten einige Spieler in der letzten Saison noch in der Landesliga. Das ist ein Unterschied von vier Spielklassen! Natürlich wird man das auf dem Spielfeld auch sehen. Wir müssen uns andere Ziele in dem Spiel setzen. Mir geht es darum weiter Dinge zu verbessern die wir in den letzten Spielen noch nicht so gut gemacht haben und die wir angesprochen und im Training geübt haben. Weiter ist mir wichtig, dass taktische Absprachen von meiner Mannschaft eingehalten werden, weil wir genau dann auch erfolgreichen Handball spielen können. Besonders spielerisch haben wir noch Luft nach oben. Wir brauchen vorne mehr Geduld als in den letzten Spielen, damit unsere Torhüter keine Flut von Gegenstößen auf ihr Tor bekommen und in der Deckung nochmal einen Tick offensiver an die extrem starken Distanzschützen rausgehen. Die größer werdenden Lücken werden wir mit viel Laufarbeit schließen müssen. Das ist ein Spiel in dem wir viel lernen und Spielpraxis sammeln können. Wir müssen kämpferisch gegen die spielerische Klasse des Gastes gegenhalten und schauen was für uns am Ende drin ist. Fakt ist auch, dass jedes Tor was wir vorne werfen und hinten nicht kassieren viel wert ist gegen eine so starke Mannschaft.“

HSG wird auswärts für starke Leistung nicht belohnt

Mit leeren Händen steht die HSG auch nach dem Auswärtsspiel beim TV Welling da, wobei die HSG sich mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte. Mit nur zwei Auswechselspielern musste die HSG wieder auf viele wichtige Spieler verzichten und so deutete alles auf einen hohen Sieg der Gastgeber hin, die zuletzt für eine haushohe Überraschung sorgten und den TV Bitburg zu Hause schlugen. 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte Welling sich das erste Mal in der 16. Spielminute mit vier Treffern absetzen. Der kampfstarke Aufsteiger ließ sich heute aber zu keiner Zeit abschütteln und kam in der 24. Spielminute wieder auf ein 9:7 heran und konnte die Anzeigetafel sogar auf ein 11:10 stellen. Mit zwei schnellen Treffern konnte Welling dann den Halbzeitstand 13:10 herstellen. Die zweite Halbzeit war dann für die Zuschauer eine spannende Partie. Welling begann die zweite Halbzeit bärenstark und distanzierte sich von der HSG in der 40. Spielminute auf 19:14. Ein paar kleine Fehler bestrafte Welling in der Phase gnadenlos. Drei schnelle Treffer der HSG in Folge machten das Spiel aber nochmal spannend. Wieder konnte Welling sich mit drei Treffern auf 24:19 absetzen und eine Vorentscheidung schien gefallen. Die HSG stellte die Abwehr in der 55 Spielminute offensiver und die Maßnahme zeigte Wirkung. Die HSG eroberte ein paar Bälle und konnte in der 58. Spielminute auf 26:25 verkürzen. In der spannenden Schlussphase war es immer wieder Kai Schäfer, der Akzente setzte und der HSG-Deckungsverband konnte ihn bei seinem letzten Treffer zum 27.25 nicht stoppen, der dann die Partie entschied. Trainer Daniel Enke zeigte sich aber sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Heute hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt. Kämpferisch war das sehr gut. Unsere Abwehr hat insgesamt auch gut funktioniert. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die uns am Ende etwas Zählbares kosten. Ein paar freie Gegenstöße hier, ein paar Fangfehler oder Fehlpässe dort. Wir müssen weniger Fehler machen, dann wird das bald etwas mit einem Sieg. Ein Sonderlob hat sich heute unser Torhüter mit 40% gehaltener Bälle verdient, der uns mit Kevin Scholl zusammen mit einer sehr sehr starken Leistung und 15 Feldtoren lange im Spiel hielt. Auf die Leistung können wir aufbauen. Unsere Wurfquote war heute leider nicht bei allen Spielern hoch. Schaffen wir es, dass jeder Spieler nur einen einzigen Fehler weniger macht, gewinnen wir heute. Das war eine spannende Partie und ein Spiel auf Augenhöhe. Leider muss ich wieder der gegnerischen Mannschaft zum Sieg gratulieren. Sieht man aber die Ergebnisse der Liga, so sind viele Teams sehr dicht beieinander. Das macht es spannend und uns in der Truppe optimistisch. Wir müssen einfach weiter an uns arbeiten und nach vorne schauen. Ich hoffe Tom Weingärtner kann uns gegen Bitburg wieder helfen und uns Alternativen geben.

HSG im wichtigen Heimspiel stark ersatzgeschwächt

Nach der Niederlage im Hunsrück kommt es am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der Rheinhalle in Remagen zum Duell der beiden Aufsteiger. Die Zweitvertretung der HSG Kastellaun- Simmern ist aus der Verbandsliga West aufgestiegen. Die HSG hat am Samstag große Personalsorgen vor dem wichtigen Spiel um die ersten Punkte um den Abstieg. Mit Tom Weingärtner reiht sich der nächste Spieler in die Abwesenheitsliste ein. Daniel Arzdorf und Hendrik Frorath fehlen zusätzlich urlaubsbedingt. Samuel Orth fehlt wegen einer Knieverletzung langfristig. Damit sind die Alternativen im Kader deutlich eingeschränkt. „Gerade vor so einem für uns so wichtigen Spiel hätte ich mir eine andere Ausgangslage gewünscht, aber wir nehmen sie jetzt so wie sie ist. Auch wenn wir bisher drei Niederlagen zu verkraften haben, sind wir am Samstag nicht chancenlos. Ich erwarte eine gute Mannschaft, die hoch motiviert ist und sich weiter von uns distanzieren möchte. Die Gäste reisen mit voller Kapelle an und sind unter den Voraussetzungen für mich auch in unserer Halle in der Favoritenstellung. Sie haben zu Hause Bad Ems geschlagen, eine der Topteams der Liga. Das Training unter der Woche läuft mit kleinem Kader auch alles andere als optimal. Wir versuchen aus den Hauptfehlern der letzten Spiele zu lernen und es am Wochenende besser zu machen. Eine andere Wahl haben wir auch nicht, also hilft uns jammern oder Ausreden suchen nicht weiter. Alle Spieler müssen am Samstag an ihr Leistungslimit gehen und sich taktisch diszipliniert verhalten, dann haben wir eine kleine Chance, sonst wird es schwierig gegen einen personell stark besetzten Gast. Wir werden alles versuchen und wollen das Spiel lange offen halten und am Ende sehen, ob es für uns reicht“, so der Trainer vor dem Spiel.

HSG im Hunsrück ohne Chance

Der Aufsteiger verliert erwartungsgemäß beim Titelfavoriten im Hunsrück deutlich. Die Vorzeichen standen vor Spielbeginn alles andere als günstig, so musste man noch zusätzlich verletzungsbedingt auf David Schnur verzichten und hatte kaum Wechselalternativen. Die HSG schaffte es die ersten 5 Minuten das Spiel offen zu halten, ab dann legte der Gastgeber los und zog dem Gast mit schnellen Gegenstößen oder einer überaus starken 2. Welle den Zahn. Über 2:2 stellte der Gastgeber die Kräfteverhältnisse mit einem 4:0- Lauf klar und machte im Prinzip mit dem zweiten 4:0 Lauf zum 10:3 auch den kleinsten Funkten Hoffnung zu Nichte. Das Halbzeitergebnis von 23:12 zeigt auch die spielerische Überlegenheit der HSG Hunsrück. Die zweite Halbzeit wechselte die HSG Hunsrück munter durch und die HSG konnte die zweite Halbzeit dann mit 20:16 etwas besser gestalten. Das Statement von Enke nach dem Spiel: „Wir haben uns vorgenommen nicht aufzugeben und das ist bei dem Spielstand auch nicht immer einfach. Meine Mannschaft war aufgrund von mangelnden Wechselmöglichkeiten und dem hohen Spieltempo der Hunsrücker in der zweiten Halbzeit auch einfach ko. Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass die HSG Hunsrück in der Verfassung kaum einen Punkt abgeben wird. Wir blicken jetzt nicht so negativ auf das Spiel. Ohne Harz ist die Differenz auch nicht so hoch, weil wir einfach dadurch viele technische Fehler, Fehlwürfe und Timingprobleme haben. Dennoch war die Mannschaft uns haushoch überlegen, das möchte ich auf keinen Fall auf das Haftmittel reduzieren. An der Stelle aber nochmal eine deutliche Kritik an dieser Regel: Das ist Wettbewerbsverzerrung und hat mit fair- play nichts zu tun! Das ärgert mich wirklich und da habe ich kein Verständnis für.  Wir haben 40 Minuten vor Anpfiff das erste Mal Harz an den Fingern und ist auch für die Zuschauer nicht schön anzusehen. Deswegen kommt doch keiner in die Halle um zu sehen wie ein Gegenspieler den Ball nicht kontrollieren kann. Warum man nicht eine einheitliche Regel festlegen kann wenn es nur drei Teams in der Liga dürfen, ist mir ein Rätsel. Wenn die Bedingungen vor Spielbeginn nicht gleich sind ist das schlicht nicht fair. Stelle ich mir vor, dass so ein Spiel über Auf- und Abstieg entscheiden könnte, muss ich mich an der Stelle mit meiner Wortwahl zügeln...

Zu allem Überfluss verletzt sich noch Tom Weingärtner am Knie und fällt erstmal aus. Das tut uns richtig weh! Wir werden trotzdem nicht resignieren und das beste aus der Situation machen. Wir brauchen noch was Zeit uns an die Liga zu gewöhnen. Aber das werden wir- ich verliere nicht den Glauben an meine Spieler, die im Training gut arbeiten und es klingt komisch bei dem Ergebnis, aber ich sehe auch Fortschritte. Ich wünsche mir nur, dass meine Mannschaft sich dafür zeitnah endlich belohnen werden! Dafür haben wir am Samstag die nächste Chance.“

Für die HSG spielten: Weber, Krupp (beide Tor),  Rolser (2/1), Czapla (2), Buchwald (1), Ostgathe (3), Scholl (10/1), Weingärtner (1), Fauth (1), Heckenbach (7/3), Enke (1)

Nächste Aufgabe: Samstag 07.10.2023 um 19:30 Uhr in Remagen gegen die HSG Kastellaun-Simmern II

HSG steht vor einer Mammutaufgabe

Nach der knappen Heimniederlage gegen die TS Bendorf sieht sich die Spielgemeinschaft von der Ahr vor einer augenscheinlich unlösbaren Aufgabe. Der Aufsteiger fährt zum aktuellen Tabellenführer der Rheinlandliga HSG Hunsrück. Der aktuelle Tabellenführer ist nach Ansicht von Trainer Daniel Enke diese Saison auch der Topfavorit auf den Titel. Der souveräne Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Bitburg sowie der beeindruckend deutliche Auswärtssieg bei starken Koblenzern vergangenes Wochenende zeigt die Stärke des Titelaspiranten. „Wir brauchen überhaupt nicht über den Favoriten in dem Spiel zu diskutieren. Wir fahren als Aufsteiger zu der meiner Ansicht nach komplettesten Mannschaft der Liga und wollen möglichst viel lernen in dem Spiel. Jeder erfolgreiche Angriff und jedes gut verteidigte Tor ist für uns ein großer Gewinn. Alles was gegen einen solch starken Gegner funktioniert, funktioniert auch gegen andere Teams. Punkten müssen wir in anderen Spielen. Die Gastgeber sind uns im Kader, konditionell und spielerisch überlegen. Wir werden natürlich versuchen kämpferisch gegenzuhalten und den Gastgeber so spät wie möglich ziehen zu lassen, das ist klar. Meine Mannschaft gibt kein Spiel kampflos her und wir werden selbstverständlich auch alles versuchen. Wir sehen das auch realistisch- hier werden wir chancenlos sein. Trotzdem freuen wir uns auf das Spiel und einen Gegner, gegen den wir Dinge ausprobieren und Spielpraxis sammeln können. Wir werden uns andere Ziele in dem Spiel stecken. Leider reisen wir auch noch ersatzgeschwächt an, was die Aufgabe nicht leichter macht. Hendrik Frorath wird uns definitiv fehlen. Hinter Daniel Arzdorf stehen Fragezeichen und Kevin Scholl ist angeschlagen. Ich werde verletzungsbedingt selbst auch noch nicht helfen können. Damit schrumpfen unsere Möglichkeiten vorne und hinten deutlich. Zudem spielen wir auch noch mit dem für uns ungewohnten Harz und haben eine lange Anreise. Also zusammenfassend sind wir im Auswärtsspiel also nur leicht favo-risiert. Bei einem Auswärtssieg freuen wir uns auf eine Kiste Bier aus Bitburg“, gibt Trainer Daniel Enke eine ironische Prognose auf das Wochenende ab.

WJC: Eine gute Viertelstunde - dann wurde es wieder schwierig

Nach dem Auftakt zu Hause in der letzten Woche spielten unsere Mädels der C-Jugend auch in dieser Woche in der heimischen Rheinhalle in Remagen. Ihr Spiel war der Auftakt zum großen Heimspieltag an dem im Anschluss die D-Jugend spielte und danach die Herrenmannschaft ihr Heimdebut in der Rheinlandliga gaben. 

Wie in der letzten Woche begann unser Team gut und lies sich auch vom vergebenen 7 Meter in der zweiten Minute nicht entmutigen. Erst in der siebenten Minute kamen die Gäste vom SV Untermosel zum ersten Tor im Spiel. Nach zwölf Minuten lag Unternmosel mit drei zu null in Führung, als Gunilla Garbotz mit einem Doppelschlag die HSG-Mädels wieder zum Anschluss warf. Nach 15 Minuten sah es mit 2:4 noch recht gut aus.

Nun folgte ein 5:0 -Lauf der Gäste, der erst von der neu zum Team hinzugekommen Frida Gilcher in der 24. Minute mit ihrem ersten Tor in der Liga unterbrochen wurde. 

 Bis zur Halbzeitpause erhöhte Untermosel noch auf 3:11 und bestimmte auch in der zweiten Halbzeit deutlich das Geschehen. Eine Verletzung von Paula Klapperich unterbrach das Spiel und kurz darauf musste auch unsere bis dahin wieder einmal mit 9 Paraden gute Torhüterin Ivana Jelic verletzt auf die Bank. Mira Schmidt wechselte vom Spielfeld ins Tor und konnte in den letzten 10 Minuten auch noch eine Parade beisteuern. 

Während des ganzen Spiels arbeiten wir uns immer wieder gute Torchancen heraus und in den letzten 10 Minuten gelangen Gunilla Garbotz, Luisa Wald und Mira Schaloub dann endlich auch wieder Tore. Das Spiel endete 6:27.

Bericht von Trainer Marco Zedler. 

HSG verliert Heimpremiere

Das erste Heimspiel in der Handball- Rheinlandliga verliert die HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler gegen starke Gäste aus Bendorf mit 35:38. Mit hohen Erwartungen ging die HSG in die Partie und wollte die ersten Punkte in der höchsten Spielklasse im Rheinland sammeln. In einem für die Zuschauer unterhaltsamen und sehr torreichen Spiel reicht es am Ende leider nicht für einen Sieg. Die HSG zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche besonders im Angriffsverbund über weite Strecken stark verbessert, schaffte es im Angriff den Druck auf die Abwehr hoch zu halten und fand oft gute Lösungen die zum Torerfolg führten. Die HSG startete vor einer stimmungsvollen Kulisse kämpferisch überzeugend in die Partie und legte mit 5:1 vielversprechend vor und zwang den Gästetrainer Lucas Litzmann zu einer Auszeit in der 5. Spielminute. Die Auszeit zeigte umgehend Wirkung und die beiden auffälligsten Gästespieler Lars Pitzen und Tom Ramb stellten die Anzeigetafel innerhalb von zwei Spielminuten auf 5:5. Die HSG spielte in den zwei Spielminuten im Angriff taktisch unclever und überhastet und der erfahrene Rheinlandligist bestrafte die kurze Schwächephase umgehend. HSG- Trainer Daniel Enke zog in der 11. Spielminute die Reißleine- das Spiel drohte zu Gunsten der TS Bendorf zu kippen. Die HSG fand an dem Abend einfach in der Abwehr keine Mittel gegen die Benndorfer Angriffsmaschinerie- immer wieder wurde der körperlich überlegene Kreisläufer in Position gebracht und erfolgreich in Szene gesetzt, oder die HSG Abwehr verschob seitlich zu wenig und so hatten einzelne HSG- Spieler einen zu großen Raum zu verteidigen, die die Bendorfer mit ihrem sehr guten 1:1- Verhalten ausnutzten. Von einem 9:10 zog Bendorf über 9:13 auf 10:17 in der 23. Spielminute davon. Die HSG hatte Mühe bis zur Halbzeit noch auf 15:20 zu verkürzen und die Flamme der Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis noch am Leben zu halten. Der Gastgeber verkürzte nach wenigen Anfangsminuten auf 19:22 und die Zuschauer hofften beim Tor durch Kevin Scholl zum 22:24 auf die Wende im Spiel. Diese Spielphase war dann sehr ausgeglichen und die HSG konnte nochmal in der 47. Spielminute auf ein Tor zum 27:28 verkürzen. Dann nutze Bendorf eine Überzahl souverän aus und zog wieder auf drei Treffer davon. Die HSG gab an dem Abend nicht auf und schaffte nochmal in der 54. Spielminute den Anschlusstreffer durch Tom Weingärtner. Dann agierte der Aufsteiger im Angriff zu überhastet und diese  

Angriffsphase kostete der HSG dann ein Erfolgserlebnis- mit 4 Treffern in Folge entschied Bendorf das Spiel. Die HSG betrieb in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik, konnte Bendorf aber nicht mehr gefährlich werden. „Vergleichen wir unsere Leistung mit letzter Woche haben wir im Angriff über weite Strecken einen tollen Job gemacht. Ein paar Phasen im Spiel wo wir wieder in alte Muster fallen lädt die Gäste dann zu Gegenstößen ein. Mit 35 geworfenen Toren ist aber das heute nicht unsere größte Baustelle gewesen. Dennoch wird das wieder Thema bei uns sein, da kopflos abgeschlossene Angriffe sehr schnell bestraft werden in der Liga. Bendorf ist im Angriff einfach reifer, geduldiger und cleverer. Die machen wenig Fehler und warten geduldig auf ihre Chancen. Ihre Angriffsintensität im 1:1 und das starke Kreisläuferspiel haben wir heute nicht verteidigen können. Wir sind da auf den Beinen nicht agil genug und kommen nicht in unser Abwehrsystem, um solch gute Gegner dann stoppen zu können. Ich sehe aber eine gute Entwicklung zu letzter Woche- in so kurzer Zeit ein anderes Gesicht zu zeigen war gut. Wir müssen unsere Angriffsphasen die wir vorne gezeigt haben über einen noch längeren Zeitraum aufrecht erhalten. Man muss aber auch sagen, dass unsere Deckung für solche Gegner noch nicht bereit ist. Da haben wir unterschiedliche Baustellen, die von taktischem Verhalten über körperliche Stärke und Fitness bis zu mangelnder Spielerfahrung gegen höherklassige Spieler in Summe zu so vielen Gegentoren führen. Knapp 20 Gegentore in einer Halbzeit reicht für uns als Aufsteiger eben nicht für einen Sieg. Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit unserem Auftreten- kämpferisch war das gut. Ich bin mir sicher, wenn wir weiter im Training solche Entwicklungsschritte machen wie in der letzten Woche, werden wir auch irgendwann mit Punkten belohnt. Ganz wichtig ist es für uns diese Saison nicht die Köpfe in den Sand zu stecken und alles schlecht zu reden. Wir sind eben Aufsteiger und kein Titelaspirant- dass wir mehr verlieren werden als Siege einzufahren ist aber für uns eine Umstellung im Vergleich zur letzten Saison. Ich bin stolz auf das Auftreten meiner Mannschaft- das war Werbung für unsere Region hier, Bendorf war aber heute einfach eine Nummer zu groß und hat auch völlig verdient gewonnen. Das war auch bisher die beste Mannschaft, die wir hier in Remagen zu Gast hatten seit ich mich erinnern kann und wir haben lange mithalten können. Das spricht also auch von einer guten Entwicklung von uns in der HSG. Als Sportler müssen wir das anerkennen und schicken damit Glückwünsche nach Bendorf“, so Enke nach dem Spiel. 

Für die HSG spielten: Weber, Ben Wafi (beide Tor), Schnur (1), Rolser (1), Czapla, Buchwald (3), Ostgathe (4), Scholl (14), Weingärtner (4), Fauth (1), Heckenbach (6/4), Frorath (2), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Sonntag 01.10.2023 um 17:00 Uhr in Kleinich gegen die HSG Hunsrück 

HSG möchte am Samstag die ersten Punkte einfahren

 Nach der knappen Auswärtsniederlage bei der Handball Mülheim-Urmitz II hat die HSG nicht 

lange Frustbewältigung betrieben. Insgesamt konnte man als Aufsteiger mit dem ersten 

Saisonspiel zufrieden sein, hielt lange mit und blickt nun optimistisch auf die kommenden 

Spiele. Den Optimismus zieht Trainer Daniel Enke aus dem trainingseifrigen Kader und dem guten Training seiner Spieler in der Woche. Die HSG kann immer nur kleine Stellschrauben drehen und möchte Woche für Woche eine etwas bessere Leistung als in der Vorwoche bringen und schnell aus eigenen Fehlern lernen. „Wir sind gut beraten nur auf uns zu schauen und an unseren Schwächen zu arbeiten- wir haben eine Spielidee und möchten diese Idee von Spiel zu Spiel auf dem Feld sichtbarer werden lassen. Dass genau das Zeit braucht ist uns allen bewusst. Mit mehr gemeinsamer Trainingszeit würde das natürlich nochmal schneller gehen! Wir sind am Samstag nahezu vollständig, stehen vor unserer Heimprämiere in der neuen Liga und wollen unseren Zuschauern zeigen, dass wir in der Liga durchaus auch mithalten können. Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen und am Ende sehen, ob es schon reicht gegen eine etablierte Mannschaft in der Rheinlandliga. Mit neuen Trikots und einigen Jugendspielen vorher erwarte ich eine tolle Stimmung. Das werden wir brauchen, um Bendorf in Bedrängnis zu bringen. Der letztjährige Tabellenneunte ist für uns eine Mannschaft, wo wir uns was ausrechnen dürfen, wenn wir einen guten Tag haben.“

Mit Lars Pitzen hat die Mannschaft von Trainer Lucas Litzmann einen Spieler in ihren Reihen, 

der alleine Spiele entscheiden kann. Die HSG ist gut beraten ihm wenig Aktionsraum zu geben. Die Gäste haben sich vergangenes Spiel ein Bild von der HSG gemacht und haben mit Lucas Litzmann einen Trainer, der seine Mannschaft taktisch sicher gut auf die HSG vorbereitet hat. 

Die HSG erwartet ein enges und spannendes Spiel, was erst in der Schlussphase entschieden wird und hofft auf die Unterstützung der heimischen Fans. 

ZEWOTHERM wird Förderer des Jugendhandballs in Remagen

Pünktlich zum Start in die neue Handballsaison gibt es bei der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler Positives zu berichten: die ZEWOTHERM Unternehmensgruppe und die HSG haben eine strategische Partnerschaft beschlossen.

Der Spezialist für ganzheitliche Energie- und Wärmesysteme wird fortan als alleiniger Trikotsponsor der jüngsten HSG-Nachwuchshandballer auftreten. Darüber hinaus wird ZEWOTHERM zukünftig auch als Bandenpartner bei allen Heimspielen präsent sein.

„ZEWOTHERM ist eines der größten und innovativsten Unternehmen in Remagen und wird uns dabei helfen, die positive Entwicklung in der Nachwuchsarbeit auch in den kommenden Jahren fortzusetzen“, resümiert André Kleiner, Vorsitzender des VfL Remagen, stellvertretend für die Handballspielgemeinschaft und ergänzt: „unsere Übungsleiter*innen leisten seit Jahren eine fantastische Arbeit und werden sich über das Engagement und die neuen Trikots sehr freuen.“

„Wir als Familienunternehmen in der Region unterstützen sehr gerne den Sport und vor allem die Jugend in ihren sportlichen Aktivitäten. Neben Fußball oder Tennis zählt nun auch der Handball zu unseren Herzensprojekten, darüber freuen wir uns sehr. Wir wünschen der gesamten Mannschaft für die anstehende Saison viel Erfolg und vor allem viel Spaß“ so Silke Ziegler, Mitglied der Geschäftsleitung und Leitung Marketing & PR. 

Erstmal seit Gründung der HSG werden somit alle Teams in einheitlichen Trikotsätzen auftreten. Die neue Spielkleidung ist am kommenden Wochenende wieder im Einsatz. Die HSG D-Jugend spielt am Samstag in der Remagener Rheinhalle gegen Müllheim-Urmitz.

HSG verliert Saisonauftakt in Urmitz

Der Aufsteiger aus Sinzig/Remagen/Ahrweiler verliert am vergangenen Sonntag sein erstes Rheinlandligaspiel in Urmitz. Dabei führt der Gastgeber aus Urmitz das ganze Spiel und geht verdient als Sieger vom Feld! Die HSG hatte in dem jungen Michael Weber ihren überragenden Akteur zwischen den Pfosten, der die Urmitzer Spieler mehrfach zum Verzweifeln brachte. Die Angreifer der HSG waren im Angriff zu fehlerhaft um heute etwas Zählbares mitzunehmen. Zahlreiche Passfehler und Fehlwürfe vereiteln aus Sicht der HSG ein besseres Angriffsresultat. Die Zweitvertretung von der Oberligamannschaft machte dem Aufsteiger vor, wie man im Angriff zu guten Wurfmöglichkeiten kommt, ließ den Ball schnell und druckvoll durch ihre Reihen laufen. Bei der hohen Ballgeschwindigkeit war der Aufsteiger nicht schnell genug im Deckungsverband. In der 48. Spielminute war der Abstand auf sechs Tore angewachsen. Die HSG kämpfte sich nochmal ran, wurde zum Ende des Spieles sehr offensiv und gewann noch ein paar Bälle und konnte den Abstand nochmal auf zwei Tore verkürzen. „Wir hatten zu Beginn große Probleme mit dem Harz, hatten dadurch viele technische Fehler und nicht die Geschwindigkeit in unsere Aktionen, die wir für unser Spiel benötigen. Vorne fehlt uns eine höhere Ball- und Laufgeschwindigkeit und ein konsequenteres Anlaufen der Lücken. Hinten machen wir es über weite Strecken finde ich sehr gut, waren an vielen Bällen noch dran. Mit 24 geworfenen Toren gewinnen wir eben kein Spiel in der Klasse. Aber wir haben bis zum Ende dagegengehalten und ich denke wir werden uns im Laufe der Saison noch belohnen mit der Leistung. Es war eine tolle Stimmung in der Halle, die Schiedsrichter hatten das Spiel gut im Griff und am Ende gewinnt der Favorit aus Urmitz. Wir werden schnell unsere Schlüsse daraus ziehen müssen, dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Für das erste Spiel war das als Aufsteiger nicht schlecht. Kämpferisch haben wir uns nichts vorzuwerfen. Nächste Woche kommt mit Bendorf der nächste Gegner, wo wir vielleicht unserer ersten Rheinlandligapunkte vor heimischem Publikum feiern dürfen“.

Für die HSG spielten: Weber, Ben Wafi (beide Tor), Rolser (1), Buchwald, Ostgathe (7), Frorath (1), Heckenbach (6/5), Enke, Scholl (5), Weingärtner (4), Arzdorf, Czapla

Nächste Aufgabe: Sonntag 23.09.2023 um 19:00 Uhr in Remagen gegen TS Bendorf

WJC: Neue Saison mit neuen Trikots

Im ersten Spiel der neuen Saison sahen unsere Mädels von der HSG Remagen/Sinzig/Ahrweiler nicht nur gut aus in ihren neuen Trikots, das Spiel begann auch richtig gut.

Vielen Dank an Tanja Jelic von der Niederhutklause in Ahrweiler und dem Restaurant "Am Kamin" für die neuen Trikots!

Zwar war in den Sommerferien wegen Urlaub das Training nur in Kleingruppen möglich, aber auch hier konnten individuelle Fortschritte erreicht werden. Seit zwei Wochen sind nun endlich die Ferien vorbei und die Vorbereitung konnte in voller Stärke beginnen.

Zunächst konzentrierten wir uns auf die Abwehr, was auch direkt in der ersten Halbzeit zu sehen war. Die Gäste der JSG Ahrbach Bannberscheid waren wohl von der im Vergleich zu den Begegnungen in der vorherigen Saison neu gewonnenen Gegenwehr überrascht und fanden in der ersten Halbzeit nicht zu ihrem Spiel.

Ein paar eigene Tore von Amelie Fox und Gunilla Garbotz sowie ein abgefangener Ball von Mira Schmidt, mit dem sie in einen sehenswerten Tempogegenstoß einleitete, hielten unsere Mädels bis zum Halbzeitstand von 4:6 in Schlagdistanz.

Die zweite Halbzeit begann für die HSG mit einem verworfenem 7-Meter, nach dem im Angriff gar nichts mehr funktionierte.

Leichte Ballverluste luden die Gegnerinnen immer wieder dazu ein, Schellangriffe zu starten. Palau Klapperich und Louisa Wald gewannen mit ihrer Schnelligkeit den ein oder anderen Ball ohne Foul wieder zurück, jedoch ohne ein einziges Tor in der zweiten Halbzeit brauchten die Mädchen der JSG Ahrbach/Bannberscheid nur wieder und wieder angreifen und den ein oder anderen Ball im Tor unterbringen. Nach 50 Minuten setzte unsere gute Torhüterin Ivana Jelic, die unter anderem im Verlauf des Spiels nur drei von sechs 7-Metern ins Tor lies, mit einem gehaltenen Strafstoß den Schlusspunkt.


In den nächsten Trainingseinheiten werden wir das was gut funktioniert hat weiter ausbauen, die Fehler verringern und vor allem an unserer Torgefährlichkeit arbeiten.

HSG steht direkt vor einem wichtigen Spiel

Direkt im ersten Saisonspiel muss der Aufsteiger zur Oberligareserve der Handball Mülheim- Urmitz. Am Sonntag um 17:00 Uhr geht es gegen eine Mannschaft, die in der letzten Saison den Abstieg gerade noch so vermeiden konnte. Die Mannschaft hat mit Hansi Schmidt einen erfahren Trainer verpflichten können und der Gegner ist für Trainer Daniel Enke schwer einzuschätzen. „Ich kenne ein paar Spieler, aber habe die Mannschaft noch nicht spielen gesehen. Wir werden für den Gastgeber aber auch eher unbekannt sein, da wir viele neue Spieler haben und spielerisch im Vergleich zur letzten Saison auch sichtbar anders auftreten. Wir als Aufsteiger sind sicher der Underdog der Liga, wollen versuchen gegen den etablierten Rheinlandligisten das Spiel lange offen zu halten und vielleicht springt am Ende was zhlbares für uns raus. Wir haben gegen keinen Gegner etwas zu verlieren, wollen jedes Spiel in der höchsten Spielklasse im Rheinland genießen und uns von Spiel zu Speil weiterentwickeln. Ich sehe uns noch nicht auf dem Niveau wie die anderen Rheinlandligisten. Ich kenne die Liga noch aus meiner Zeit in Bad Ems ganz gut und kann uns ganz gut hier einsortieren. Chancenlos sind wir aber auch nicht, brauchen aber in jedem Spiel eine her-ausragende Leistung von allen Spielern um etwas mitzunehmen. Wenn wir vorne und hinten sehr diszipliniert das spielen, was wir an Absprachen im Training einstudiert haben, sind wir auch kein leichter Gegner! Ich bin gespannt, wo wir leistungsmäßig stehen. Meine Mannschaft freut sich auf den Start!“ Die HSG reist nicht in Bestbesetzung an, muss auf ein paar Spieler verzichten. Dennoch gibt es gute Nachrichten: Michel Buchwald wechselt von der HSG Römerwall zurück zur HSG. Der körperlich starke Kreisläufer gibt der Mannschaft in Angriff und Abwehr mehr Optionen. Ob eine Spielberechtigung bis Sontag vorliegt, ist noch unklar.

HSG wird im Pokal Favoritenrolle gerecht 

Am vergangenen Sonntag reiste die HSG im Rheinlandpokal zum Verbandsligisten HSG Obere Nahe und setzte sich am Ende verdient mit 27:30 durch. Dabei markierte Tom Weingärtner das erste Tor für die Gäste und diese Führung gab der Aufsteiger im ganzen Spiel nicht mehr aus der Hand. Der Rheinlandligist wollte schnell für klare Verhältnisse sorgen und sich früh etwas absetzen. Das gelang der HSG aber nur phasenweise. Der Gastgeber hielt gegen und ließ das ganze Spiel vor eigenem Publikum nicht locker. Immer wieder konnte der Kreisläufer freigespielt werden, oder fand eine gute Einwurfmöglichkeit über die Außenposition. Die Abwehr der HSG verschob bei tropischen Temperaturen zu langsam und konnte die Räume nicht immer schließen. Im Angriff hatte die HSG ungewöhnlich viele technische Fehler und so führte die HSG zur Halbzeit „nur“ mit 12:14. In der zweiten Halbzeit konnte die HSG sich in der 35. Spielminute erstmals mit vier Treffern absetzen und baute den Vorsprung in der 48. Spielminute auf 8 Treffer aus. Spielerisch schaffte es die HSG jetzt sich gute Wurfchancen zu erarbeiten und hinten stand die Abwehr besser und Michael Weber konnte einige Bälle entschärfen. Im Spiel war das eine Vorentscheidung. Die HSG spielte das Spiel jetzt runter und der Gast konnte noch deutlich verkürzen, der Sieg war aber nicht mehr in Gefahr. In einem sehr fairen Spiel konnte die HSG wertvolle Wettkampfpraxis sammeln für die kommenden Aufgaben. In der dritten Runde des HVR- Pokales muss die HSG zum Ligakonkurrenten HSG Hunsrück reisen und hat damit einen der Topfavoriten auf den Titel vor sich. 

Für die HSG spielten: Weber (Tor), Schnur, Rolser (1), Ostgathe (4), Orth (2), Frorath (1), Heckenbach (7/2), Scholl (12), Enke, Weingärtner (3), Arzdorf

Nächste Aufgabe: Sonntag 17.09.2023 um 17:00 Uhr in Urmitz gegen Handball Mülheim- Urmitz II

HSG heiß auf den Saisonauftakt

Die erste Rheinlandligasaison des Handballvereines HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler steht vor der Tür. Der Kader hat sich im Vergleich zur letzten Saison etwas verändert. Auf Johannes Vorst und Manuel Preß muss ganz und auf Thomas Enke auf unbestimmte Zeit verzichtet werden. Dafür sind mit Patrick Heckenbach (HSV Rhein-Nette), Daniel Arzdorf (TuS Horchheim), Hendrik Frorath (HSG Römerwall), Niklas Fauth (HSG Römerwall) und Michael Weber (HV Vallendar) mehrere neue Spieler zum Aufsteiger gewechselt und schlagen bisher alle gut ein. Durch die Urlaubszeiten und einige Verletzungen hängt die HSG im Trainingsplan noch etwas hinterher, ist aber nach Einschätzung von Trainer Daniel Enke auf einem sehr guten Weg. Das erste Pflichtspiel am 10.09.2023 im Rheinlandpokal gegen den Verbandsligisten  HSG Obere Nahe um 18:00 Uhr kommt insgesamt noch ein paar Wochen zu früh für die HSG, ist aber ein sehr guter Test vor dem ersten Auswärtsspiel gegen Handball Mülheim-Urmitz II. 

In Testspielen zeigte die HSG insgesamt einige vielversprechende Ansätze, allerdings auch noch Baustellen. In einem Kurztrainingslager soll noch an den letzten konzeptionellen Stellschrauben gedreht werden. „Ich bin bisher mit der Vorbereitung insgesamt unter den Bedingungen zufrieden. Wir haben auch schwere Bedingungen diese Saison. Uns sind wichtige Spieler abgesprungen, wir müssen viele neue Spieler integrieren, die Urlaubszeit lässt uns selten oft vollständig trainieren und zusätzlich hatten wir in den Ferien nur eine sehr kleine Halle mit begrenzten Möglichkeiten zur Verfügung. Ich denke mit diesen Umständen müssen viele Vereine leben und das Beste daraus machen. Wir können uns das aber eigentlich als Aufsteiger und  Underdog der Liga nicht erlauben. Fast alle anderen Teams der Liga blicken auf viele Jahre Rheinlandligaerfahrung zurück die wir so nicht haben. Unter den Umständen muss man also ein positives Fazit ziehen, aber uns ist auch bewusst, dass wir uns schnell weiter verbessern müssen in manchen Bereichen um gegen die Teams in der Liga mithalten zu können. Unser Ziel ist es, zwei Mannschaften in der Abschlusstabelle hinter uns zu lassen. Das wird schon keine leichte Aufgabe. Dafür brauchen wir auch etwas Glück mit Verletzungen, müssen im Training fleißig sein und aus unseren Niederlagen die richtigen Schlüsse für unser Training und Spiel ziehen. Im Moment habe ich den Eindruck, dass man kleinere Entwicklungen in die richtige Richtung und jedem Training wahrnehmen kann und ich hoffe das bekommen wir im Pokalspiel auf die Platte. Den Gegner kenne ich persönlich nicht. Wir reisen leider nicht mit dem ganzen Kader an, werden den Gegner sehr ernst nehmen und ihn nicht unterschätzen. Wir wollen schnell versuchen dem Gegner unser Spiel aufzudrücken und ihn damit unter Druck setzen. In die nächste Runde einzuziehen wäre für uns bei der HSG ein erster Erfolg. Nur wegen der höheren Ligazugehörigkeit sehe ich uns nicht unbedingt als Favorit. Die Gründe haben wir schon erörtert, zudem spielen wir auswärts und kennen den Gegner nicht. Alle freuen sich auf die Saison, zurzeit macht das richtig Spaß und alle ziehen voll mit. Das muss unbedingt so bleiben wollen wir als Mannschaft in der Liga ein paar Siege erzielen. Spielerisch wird es auch einige Änderungen geben im Vergleich zur letzten Spielzeit. Das ergibt sich einfach aus geänderten personellen Möglichkeiten bei uns im Kader“, so Trainer Daniel Enke vor dem Saisonstart. 

HSG hat ein talentiertes Kücken im Nest 

Und wieder ein Spieler für die neuen HSG- Trikots in der kommenden Spielzeit! Michael Weber soll die Wurfquote des Gegners zusammen mit seiner Abwehrreihe drosseln. War das in der abgelaufenen Spielzeit noch eine Baustelle, wird daran in der Vorbereitung akribisch gearbeitet um in der höheren Liga mithalten zu können. Michael ist der jüngste im HSG- Dress und könnte sogar noch ein Jahr A-Jugend spielen! Mit seinen 18 Jahren wird er sich aber nicht verstecken müssen. Zuletzt stand Michael im Dienst des HV Vallendar. Dort trainierte er bei der ersten Mannschaft mit und kam in der Reserve zu ein paar Einsätzen. Im Pokal stand er für die erste Mannschaft zwischen den Pfosten. Mit Wolfgang Reckenthäler hat Michael seit einiger Zeit einen prominennten Torwarttrainer, der ihm individuelle Trainingseinheiten bietet. Zusätzlich zu dem strammen Trainingsprogramm fährt Michael einmal die Woche zum Training zur TG Haßloch und darf als Trainingsgast Würfe von Drittligaspielern parieren. „Michael bringt für sein Alter sehr viel mit- er ist groß und hat eine besonders große Portion Ehrgeiz! In seinem Alter soviel an Stellungsspiel und Technik mitzubringen ist ungewöhnlich. Er wird uns sicher direkt weiterhelfen und wenn er sich so weiterentwickelt kann er ein richtig starker Torhüter werden. Im Bereich Athletik und  Stellungsspiel arbeiten wir im Moment viel mit ihm. Er lernt auch schnell und bkommt dann auch Erfolgserlebnisse. Gerade als Torhüter brauch man aber eine hohe Antizipationsfähigkeit und die Fähigkeit Spielsituationen und Spieler lesen zu können. Das wird vor allem mit zunehmender Spielerfahrung und viel, viel Training besser. Das brauch vor allem Zeit und Geduld. Ich erwarte nicht, dass er Spiele für uns alleine entscheidet. Das kann man von einem 18- jährigen Spieler nicht erwarten. Aber ich bin von ihm überzeugt, dass er sich zu diesem Torhüter entwickeln kann- er bringt dafür sehr viel mit und ich traue ihm das zu! Die Arbeit mit ihm macht Spaß und er macht uns als Mannschaft nochmal stärker. Ich freue mich, wenn unser Training Früchte trägt und er die Bälle rausfischt in der Saison“, so der Trainer Daniel Enke in der Vorbereitung. Michael, ein herzliches Willkommen bei der HSG! 

Ein neuer Flügelflitzer für die HSG

Der nächste Neuzugang ist auf der Rechtsaußenposition zu finden und spielt nicht ganz in der Gewichtsklasse wie die ersten Neuzugänge. „Dafür läuft er doppelt so schnell wie unsere Rückraumspieler und wird besonders im Gegenstoß eine Waffe werden, wenn wir es schaffen ihn geschickt einzusetzen. Niki wird nach dem Abgang von Manuel Preß die Lücke schließen und mit Tom Weingärtner ein tolles Gespann auf Rechtsaußen bilden“, prognostiziert Daniel Enke dem Neuzugang von der HSG Römerwall II eine gute Zukunft bei der HSG. Er kam im Doppelpack mit Hendrik zur HSG. Er hatte auch den Wunsch es ein paar Ligen höher zu probieren und eine neue Herausforderung zu suchen. Da die HSG personell sowieso nicht breit aufgestellt war, ein willkommener Gast und als Linkshänder sowieso im Handball heiß begehrt. Die ersten Wochen hatte Niki viel Pech und einige Verletzungen ließen ihn noch nicht ganz durchstarten. „Niki kommt wie Hendrik aus der Landesliga und wird sich auch erst an die Luft gewöhnen müssen. Das ist ein anderes Spiel, ein anderes Tempo und vor allem sind die Torhüter deutlich stärker und variabler. Daher steht bei uns erstmal werfen, werfen und werfen auf dem Programm und wir arbeiten an seinen Wurfvarianten. Niki macht das gut bisher, ist aber leider durch die Verletzungen etwas zurückgeworfen worden. Rückschläge gehören im Sport dazu und er muss lernen damit umzugehen und sich davon nicht unterkriegen zu lassen sondern nach vorne zu schauen. Wir alle im Team glauben, dass er uns weiterhelfen wird und uns guttut und freuen uns, dass er da ist.“ Von der ganzen HSG ein „Herzlich Willkommen“ Niki!

HSG rüstet Team „Jung“ auf

Der nächste Neuzugang bei der HSG kommt von der Zweitvertretung des Ligakonkurrenten HSG Römerwall. Hendrik Frorath ist im Rückraum und am Kreis einsetzbar, stellt die HSG in der Breite besser auf und gibt neue taktische Möglichkeiten. Hendrik hat bewusst den Schritt zum Aufsteiger gewagt, da im heimischen Verein die Konkurrenz auf den eigenen Positionen sehr stark ist und er sich beim Aufsteiger mehr Spielanteile erhofft. In der abgelaufenen Saison war Hendrik mit knapp 5,6 Toren pro Spiel der gefährlichste Angreifer seiner Mannschaft. Trainer Daniel Enke freut sich auf den unerwarteten Neuzugang: „Wir freuen uns, dass Hendrik den Schritt zu uns gemacht hat. Er hat uns angesprochen und möchte sich gerne weiterentwickeln. Nach ein paar Schnuppereinheiten hat es anscheinend schnell bei uns gepasst und er hat uns zugesagt. Wir haben personell dringend Bedarf auf den Positionen und sind nun im Training und Spiel besser aufgestellt. Dass Hendrik direkt zwei Klassen höher antreten möchte ist ein ambitioniertes Ziel, aber ich traue ihm zu, dass er sich bei uns etablieren kann. Er ist ehrgeizig, bringt für sein Alter extrem viel Power mit und lernt schnell. Dass er Eingewöhnungszeit braucht ist völlig klar. Wir müssen ihm etwas Zeit, Geduld und vor allem Vertrauen im Spiel entgegenbringen, dann wird er sich bei uns gut entwickeln und wird immer mehr Verantwortung übernehmen können. Spielanteile wird er bei uns bekommen und das ist das, was er in dem Alter benötigt um schnell besser zu werden. Ich bin mir sicher, dass sich sein Fleiß bald auszahlen wird. Wir werden ihn auch nach seinem ersten Jahr bei uns nicht kampflos zu seinem Heimatverein ziehen lassen. Ich habe den Eindruck, dass er sich bei uns auch wohlfühlt und das Team „Jung“ braucht ganz dringend beim Fußball Unterstützung ;-) Herzlich willkommen bei der HSG lieber Hendrik!!

HSG verstärkt sich im Rückraum

Die HSG nimmt die Herausforderung in der Rheinlandliga nur an, weil einige neue Spieler zur HSG wechseln. Der Kader aus der vergangenen Spielzeit wäre personell der höchsten Spielklasse im Handballverband Rheinland zu klein gewesen. Daher hat die HSG sich auf einigen Positionen gezielt verstärkt. Erster Neuzugang hier in der Vorstellungsrunde ist Patrick Heckenbach. Er wechselt von der HSV Rhein- Nette zu den Kombinierten von der Ahr und möchte sich gerne in der Rheinlandliga etablieren und mehr Verantwortung übernehmen. Bei der HSG wird Patrick ein wichtiger Teil in dem Spielkonzept der HSG sein. Patrick ist noch ein junger Spieler, der bereits Rheinlandligaerfahrung mitbringt und noch viel Entwicklungspotential hat. „Patrick wird uns in der Abwehr im Zentrum verstärken und bringt vorne viel Spielübersicht und Spielwitz mit und passt in unser Spielkonzept. Er macht im Training einen fleißigen und ehrgeizigen Eindruck und ich bin mir sicher, dass er uns weiterhelfen wird. Ich bin davon überzeugt, dass ihm die vielen Spielanteile bei uns guttun werden und er handballerisch in allen Bereichen sich schnell weiterentwickeln wird. Die Zusammenarbeit macht Spaß mit ihm und er hat sich schnell integriert. Im Rückraum ist er variabel einsetzbar, macht den Ball schnell und hat ein sehr gutes Auge für seine Neben-leute. In der Abwehr hatten wir dringend Handlungsbedarf und unsere Torhüter freuen sich auf weniger Gegentore in der kommenden Saison“, freut sich Trainer Daniel Enke über den ersten Neuzugang. Von der ganzen HSG ein „Herzlich Willkommen“ Patrick!

HSG schwitzt seit Mitte Juni für das Abenteuer in der Rheinlandliga

Trainer Daniel Enke bat schon Mitte Juni zum Trainingsstart in die neue Runde. Die lange Vorbereitungszeit wird durch viele zu integrierende Neuzugänge und die höhere Spielklasse begründet. Dass die HSG so viele neue Spieler begrüßen konnte, war so nicht vorherzusehen. Der Trainer fasst seinen ersten Eindruck zusammen: „Der Unterschied zwischen der Verbandsliga und der Rheinlandliga ist groß. In allen Bereichen besteht eine große Differenz. Die Spielweise ist deutlich athletischer, die Spieler und Mannschaften sind technisch stärker und taktisch deutlich besser geschult. Die Torhüterqualität ist auch eine andere als in der Verbandsliga. Das haben wir im Pokalspiel in der vergangenen Saison hart zu spüren bekommen, als wir in eigener Halle gegen die HSV Rhein- Nette bis auf kleinere Phasen des Spieles chancenlos waren. Wir müssen viel aufholen, werden unsere Spielweise den neuen Bedingungen anpassen müssen um erfolgreich zu sein. Dafür haben wir einige Neuzugänge, die uns helfen werden, aber das Einspielen in unser Spielsystem brauch viel Zeit. Uns ist auch bewusst, dass nicht alles zu Beginn funktionieren wird. Da brauchen wir etwas Geduld und viel Fleiß. Die wenigsten Spieler bringen die Spielerfahrung aus der Liga mit. Das wird eine große Umgewöhnung sein. Bisher ziehen die Jungs super mit und das Niveau im Training ist besser als in der vergangenen Saison. Der Weg und die Richtung stimmt. Die Stimmung ist sehr gut. Dennoch müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Das reicht so noch nicht um da zu bestehen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber ich bin optimistisch, dass wir zum Rundenstart an einem guten Tag einigen in der Liga Paroli bieten können. Wir sind aber wahrscheinlich der Underdog der Klasse. Aber wir freuen uns auf das Abenteuer und für den Verein und die Region ist das einfach eine tolle Sache in der Liga antreten zu dürfen!“ 

HSG nimmt Herausforderung in der Rheinlandliga an

Nach Abschluss der Saison 2022/ 23 steht die HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga Ost und hat mit 27:5 Punkten die Nase knapp vor dem TuS Weibern. Direkt nach Saisonende war bei der HSG noch nicht klar, ob man wieder Verbandsliga oder Rheinlandliga melden kann. Es standen Fragezeichen hinter einigen Spielern und feste Neuzugänge waren bis zu dem Zeitpunkt noch zu wenige für die höchste Spielklasse im Handballverband Rheinland. Die HSG wollte nur aufsteigen, wenn man eine Mannschaft hat, die in der Liga nicht chancenlos ist. Im Pokalspiel gegen die HSV Rhein-Nette zu Beginn der Saison gab es einen Vorgeschmack auf die Spielstärke der Liga. Die HSV Rhein- Nette, die in der Saison in der Rheinlandliga um den Abstieg spielte, besiegte die HSG zu Hause deutlich. 

 Nachdem klar war, dass mit Manuel Preß und Jörn Kobusch zwei Spieler den Verein verlassen würden, stand nur ein Neuzugang fest. Personell war zu dem Zeitpunkt das Risiko für eine Rheinlandligasaison zu groß. Mit nun vier Neuzugängen hat sich die Situation verbessert und die Mannschaft hat sich dann geschlossen für einen Aufstieg entschieden. Der Mannschaft ist die Schwere der Aufgabe bewusst und es wird darum gehen ein oder zwei Mannschaften in der Abschlusstabelle hinter sich zu lassen. Für viele Spieler bei der HSG bietet sich die Möglichkeit in der Rheinlandliga Spielpraxis zu sammeln und sich sportlich weiterzuentwickeln. Der Charme in der Liga sich mit etablierten Vereinen des Verbandes zu messen, vor tollen Kulissen zu spielen und Vereinsgeschichte mitzugestalten haben dann den Ausschlag für das Abenteuer Rheinlandliga gegeben. Mit 493:427 Toren hat die HSG den besten Angriff der Liga gestellt, muss sich aber besonders im Deckungsverband steigern, möchte man Erfolgserlebnisse und nicht nur Erfahrung in der höheren Spielklasse sammeln. Das Niveau ist in der Rheinlandliga ein großer Unterschied zur Verbandsliga. Das Spiel wird die HSG in der Rheinlandliga etwas anpassen müssen um erfolgreich zu sein und daher startet die HSG voller Vorfreude bereits Mitte Juni in die Vorbereitung um die neuen Spieler schnell integrieren zu können. Die Neuzugänge werden dann nochmal einzeln hier vorgestellt. 

Erstes Spielfest für die HSG-Minis

Für unsere F-Jugendlichen im Alter von fünf bis acht Jahren war die Aufregung groß, als sie am Sonntag, 23.04.23, zum ersten mal an einem Handball Spielfest teilgenommen haben. Die Kinder sind teilweise erst seit wenigen Wochen beim Training dabei, wo sie mit viel Spaß spielerisch den Handballsport erlernen. Am Wochenende gab es dann erstmals Gelegenheit, das handballerische Können unter Beweis zu stellen. Beim Handball-Spielfest in Welling sind die Mini-Teams von vier Vereinen gegeneinander angetreten und unsere HSG-Kinder haben sich hier bravourös geschlagen. Ob auf dem Feld oder im Tor, alle waren mit sportlichem Ehrgeiz und Begeisterung dabei und haben für manche sportliche Überraschung gesorgt. Zum Turnierende haben die Kinder zurecht mit Stolz ihre Urkunden in Empfang genommen. Die Kinder und mitgereisten Familien freuen sich jetzt schon auf das nächste Turnier!




HSG mit Rumpfmannschaft ohne Chance 

 

Die Rahmenbedingungen standen vor dem Topspiel in Weibern miserabel. Trainer Daniel Enke standen Mitte der Woche nur fünf Feldspieler zur Verfügung und so schnürte sich Mario Rolser nach mehreren Jahren nochmal seine Handballschuhe und so musste die HSG das Spiel nicht kampflos aufgeben. Insgesamt fehlten 7 Spieler, die entweder krank oder angeschlagen waren. Ein Risiko wollte Trainer Daniel Enke bei keinem Spieler eingehen, da es für die HSG um nichts mehr ging. Dem Trainer des TuS Weibern stand der ganze Kader zur Verfügung und so stand nur hinter der Höhe des Sieges ein Fragezeichen. Zusätzlich sorgte das für die HSG ungewohnte Harz für eine Flut an technischen Fehlern und Fehlwürfen, so dass auch hier die Rahmenbedin-gungen ungleich verteilt waren. 

Vor einer tollen Kulisse hatte Weibern in dem ersten Viertel Probleme sich besser abzusetzen und so stand es nur 8:5. Immer wieder hatten die Spieler der HSG in der Folge Probleme den Ball zu kontrollieren und so lief Weibern einen Gegenstoß nach dem nächsten. Oft stand die HSG an diesem Tag nicht geschlossen in der Deckung. Besonders Thomas Fleischer im Tor konnte mehrere Hochkaräter entschärfen und gewann zumindest das Torhüterduell in der ersten Halbzeit. So stand es zur Halbzeit 15:9. 

 
Weibern versuchte das Tempo logischerweise hoch zu halten und die HSG spielte lange Angriffe und nahm das Tempo aus dem Spiel. So ließ sich die Anzahl der Angriffe für den TuS reduzieren und zunehmend schwanden auch die Kräfte und es war immer schwerer sich gegen eine kampfbetonte TuS- Deckung durchzusetzen oder gute Einwurfmöglichkeiten herauszuspielen. Am Ende siegte der TuS unter diesen Bedingungen verdient mit 35:20. Die HSG wäre gerne mit vollem Kader angetreten, um der TuS Paroli bieten und vor einer tollen Kulisse ein tolles Spiel zeigen zu können. 

Für die HSG spielten: Fleischer, Ben Wafi (beide Tor), S. Rolser, Ostgathe (3), Enke (12/6), Weingärtner (2), Schnur (1), M. Rolser (2) 




HSG wird vor eigenem Publikum Meister in der Verbandsliga

 

HSG wird vor eigenem Publikum Meister in der Verbandsliga

Die HSG schreibt regionale Handballgeschichte und steht ein Spieltag vor Saisonende auf dem ersten Tabellenplatz und kann dort auch nicht mehr verdrängt werden. Mit 27:3 Punkten und nun 12 Siegen in Folge zeigt die HSG einen beeindruckenden Lauf und wurde im Laufe der Saison immer stärker. 

Die HSG hatte sich fest vorgenommen zu Hause gegen die HSG Westerwald die zwei entscheidenden Punkte zu sichern, um einem Saisonfinale gegen den extrem heimstarken und hartnäckigen Verfolger aus Weibern zu entgehen und die Meisterschaft vor eigenem Publikum zu feiern. Mit einem deutlichen 33:25 war der Gast aus dem Westerwald am Ende ohne Chance, lag über die gesamte Spielzeit hinten. Die ersten 10 Spielminuten dominierte die HSG vollkommen, war agil in der Deckung und hatte zwei starke Torhüter hinten stehen. Aus einer schnellen ersten und zweiten Welle wurden einfache Tore gemacht und im gebunden Angriff kam die HSG immer zu guten Lösungen. Beim 9:3 zog der Gast das erste Timeout und lief Gefahr völlig unter die Räder zu kommen. Der Gast hatte aber sichtlich etwas gegen eine frühe Meisterfeier und kam nun besser ins Spiel. Dennoch konnte die HSG sich weiter absetzen und in der 26. Spielminute zeigte die Anzeigetafel 20:12 an. Mit drei Toren in Folge konnte die HSG Westerwald das Halbzeitergebnis etwas korrigieren und der souverän leitende Unparteiische Christian Hilger schickte beide Teams beim Stand von 20:15 zum Pausentee. Die HSG Westerwald hatte den besseren Start und konnte in der 34. Spielminute auf 21:18 verkürzen. Tobias Ostgathe und Tom Weingärtner schraubten den Abstand wieder auf beruhigendere fünf Tore und in der 48. Spielminute war durch den Tempogegenstoß von Kevin Scholl beim 28:19 die Moral der Gäste gebrochen. Die HSG nahm nun das Tempo aus der Partie und spielte abgezockt die Rest-zeit runter. Am Ende war das Ergebnis mit einem 33:25 leistungsgerecht und die HSG ging feiernd mit den eigenen Fans zu den kühlen Getränken über. Trainer Daniel Enke war nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Westerwald war heute hartnäckig, aber wir waren heute personell stark besetzt, hatten mehr Alternativen und im Angriff hatten wir den Gast gut im Griff. In der zweiten Halbzeit hatte unsere Angriffsleistung nicht die Qualität der ersten Halbzeit, was die 13 geworfenen Tore dokumentieren. In der Deckung haben wir aber nur 10 Tore zugelassen im zweiten Spielabschnitt. Dass wir am Ende der Saison erster werden hatte bei uns niemand erwartet! Wir haben erwartet, dass wir die Mannschaft im Herbst zurückziehen müssen. Wie es jetzt bei uns weitergeht, wird sich zeigen. Stand jetzt sind wir personell in der Rheinlandliga nicht konkurrenzfähig. Wir führen aktuell noch Gespräche und hoffen, dass sich der ein oder andere Spieler für uns entscheidet. Ich glaube schon, dass wir für Spieler auch ein attraktives Gesamtpaket sind und vor allem mit Spielzeit punkten können. Das werden wir erst alles intern einmal diskutieren. Erstmal genießen wir die Tabelle.“

Für die HSG spielten: Krupp, Ben Wafi (beide Tor), Rolser (1), Ostgathe (3), Orth, Kobusch, Vorst (6), D. Enke (7/4), T. Enke (6), Scholl (10), Weingärtner (2), Preß, Schnur

Nächste Aufgabe: Samstag 25.03.2023 um 19:30 Uhr in Weibern gegen den TuS Weibern 




HSG gelingt Revanche

Mit einem 37:32 gelingt der HSG die Revanche aus dem Hinspiel und behält beide Zähler in Remagen. Die Zuschauer sahen in einer sehr torreichen Partie zwei Mannschaften, die ihren Schwerpunkt nicht auf die Abwehrarbeit legten. In einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich zunächst kein Team absetzen und die Abwehrreihen bekamen keinen Zugriff auf die Angriffsspieler. Bei den Gästen war Raoul Gärtner am Ende mit 15 Treffern bester Schütze auf dem Feld und bediente seinen ebenfalls starken Kreisläufer Sven Richter (10 Tore) mit teilweise spektakulären Anspielen. Beide Spieler bekam die HSG das ganze Spiel über nicht in den Griff, was die 25 Treffer dokumentieren. Am Ende der ersten Halbzeit schwanden bei den beiden Spielern etwas die Kräfte und die HSG konnte sich erstmals mit zwei Treffern auf 18:16 absetzen. Nach der Pause folgte eine starke Phase des Tabellenführers und man setze sich in der 37. Spielminute auf 23:19 und in der 39. Spielminute auf 25:20 ab. Bis zur 50. Spielminute konnte die HSG einen leichten Vorsprung verteidigen, dann kam die HSV nochmal auf 30:29 heran. Den Ausgleich schaffte der Gast nicht mehr. In der Schlussphase waren die beiden Leistungsträger der HSV, die vorne wie hinten eine zentrale Rolle einnahmen müde und schafften hinten nicht mehr an die Schützen der HSG herauszutreten. So kamen Thomas Enke und Kevin Scholl zu „einfachen“ Toren und im Angriff fehlte die letzte Energie um sich durchzusetzen. Mit einem am Ende verdienten Sieg fährt die HSG den neunten Sieg in Serie ein und hat nun vier Wochen Zeit das Abwehrspiel zu verbessern, bevor der HV Vallendar nach Remagen kommt. Trainer Daniel Enke war nach dem Spiel auch nicht richtig zufrieden mit dem Spiel: „Das war mit 32 Gegentoren zu Hause die schlechteste Deckungsleistung in dieser Saison. Wir waren über weite Strecken sehr unorganisiert und undiszipliniert. Grundlegende Absprachen haben nicht funkti-oniert und wir bekamen zahlreiche sehr einfache Tore. Da waren wir oft zu unaufmerksam und die Bereitschaft hat mir auch oft gefehlt. Das darf uns so nicht passieren. Letzte Woche verteidigen wir deutlich besser und eine Woche später sieht das leider ganz anders aus. Wir werden da im Training einen Schwerpunkt setzen, damit wir in den verbleibenden drei Spielen besser vorbereitet sind. Im Angriff treffen wir zuverlässig. Natürlich kann man immer was besser machen, aber das war in insgesamt in Ordnung.“ 


Für die HSG spielten: Krupp, Ben Wafi (beide Tor), Rolser (2), Ostgathe (4), T. Enke (, D. Enke (6/4), Scholl (11), Alberts, Preß (1), Schnur (3), Kleiner (2), Kobusch

Nächste Aufgabe: Samstag 04.03.2023 um 19:30 Uhr in Remagen gegen den HV Valendar II

HSG bekommt zweite Chance

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr gastiert der TuS Weibern zum Handball- Spitzenspiel in der Verbandsliga Ost in Remagen! Der Tabellenführer trifft auf den Tabellenzweiten- hier werden die heimischen Fans ein Déjà-vu- Erlebnis haben, denn vor gut einem Jahr verlor man zu Hause das vorentscheidende Spitzenspiel gegen den TV Bassenheim und konnte am Ende nur dem Gegner gratulieren.

Die Rahmenbedingungen prognostizieren dabei ein ähnlich spannendes Match auf Augenhöhe und nach Einschätzung von HSG- Spielertrainer Daniel Enke ein vielleicht vorentscheidendes Match für die Meisterschaft. Zusätzlich bietet der regionale Handballkracher ein paar interessante Randgeschichten..

Zunächst zur sportlichen Einordnung: der vor der Saison als Topfavorit gehändelte TuS Weibern hat zu Beginn der Saison überraschend zwei Niederlagen einstecken müssen und steht mit 9 Begegnungen und 14:4 Punkten hinter der HSG, die mit einer Partie mehr mit 17:3 Punkten noch den Tabellenprimus stellt. Der Tabellenzweite darf sich keine Niederlage in Remagen erlauben, da er sonst auf Schützenhilfe anderer Teams aus der Liga angewiesen sein wird. Ebenso darf die HSG die Punkte auch nicht abgeben, möchte man weiter an der Tabellenspitze bleiben. Die HSG hat mit Blick auf das Restprogramm noch schwere Brocken vor der Brust und muss am letzten Spieltag in Weibern antreten. Die Chancen auswärts in Weibern mit dem ungewohnten Harz etwas mitnehmen zu können, schätzt die HSG als nahezu aussichtslos ein und somit steht für beide Teams viel auf dem Spiel! 

Weibern hat mit Michael Nett und Felix Manns zwei exzellente Rückraumspieler und einen starken Kreisläufer im Angriff und hinten mit Tobias Arenz den mit Abstand stärksten Torhüter der Liga, der reichlich hochklassige Spielerfahrung sammelte. Die disziplinierte Abwehrspielweise im Verbund mit Arenz im Tor sind der Garant für nur 21 Gegentore pro Spiel und damit stellt der TuS die stärkste Defensive der Liga! Im Angriff gilt es ein besonderes Augenmerk auf die drei genannten Akteure zu legen, ohne den anderen Spielern zu viel Freiraum zu geben. Der TuS Weibern spielt vorne einen sehr disziplinierten und schnellen Ball und wird die HSG-Deckung vor schwere Aufgaben stellen. Es wird ein interessanter Vergleich, denn mit der HSG trifft der TuS auf die Mannschaft, die am meisten Freude beim Torewerfen hat und der gegnerische Torhüter knapp 30 mal pro Partie im Durchschnitt hinter sich greifen muss.

Interessante Randanekdote: TuS- Trainer Hansi Schmidt trifft in Remagen auf seinen ehemaligen Schützling: HSG- Trainer Daniel Enke spielte in Bad Ems/ Bannberscheid kurzzeitig unter Schmidt und streifte sich das gleiche Trikot wie Felix Manns an, die damals beide unter Schmidt im Rückraum agierten. „Ich freue mich beide wiederzusehen! Dass wir die Chance haben auf so ein Match freut nicht nur mich, sondern meine ganze Mannschaft und auch das Umfeld. Beide Vereine haben sich diese Ausgangsposition erarbeitet und nun wollen sich beide belohnen. Wir haben die Chance hier tollen Handball in Remagen zu zeigen und hoffen auf eine volle Hütte und eine tolle Atmosphäre. Ich kenne Hansis taktische Grundidee und -ausrichtung, aber er kennt mich und einige meiner Spieler auch sehr gut und wird daraus seine Schlüsse ziehen. Er wird sicher beim Lesen hier schmunzeln… Ich schätze Hansi als einen sehr erfahrenen und guten Trainer und er hat sicher ein paar taktische Kniffe auf Lager um uns zu ärgern. Wir waren aber auch nicht untätig und haben auch ein paar Dinge vorbereitet. Es kann ein taktisch geprägtes Match werden, was dadurch sicher sehenswert sein wird! Ich schätze uns stark genug ein, dass wir Weibern schlagen können und wir gehen selbstbewusst in die Partie, aber wir brauchen definitiv einen sehr guten Tag. Personell habe ich noch nicht von allen Spielern grünes Licht. Das könnte nochmal ein Knackpunkt bei uns werden, aber ich bin erstmal optimistisch. Leider kann ich definitiv nicht meinen besten Kader ins Rennen schicken. Ob das am Ende reicht, wird sich zeigen“, so der Spielertrainer der HSG einige Tage vor dem Spiel.

HSG macht vor dem Topspiel in einer Woche seine Hausaufgaben

Mit einem Auge hat man am Samstag nach Vallendar geschaut und auf eine Niederlage des TuS Weibern in Vallendar gehofft, aber Weibern hat die schwere Hürde in Vallendar souverän gelöst und so musste die HSG am Sonntag gegen den HC Koblenz liefern.Der Tabellenführer, der auf Johannes Vorst verzichten musste, aber auf eine volle Bank zurückgreifen konnte, kam sehr gut in die Partie und zeigte von Beginn an, dass man den Gegner ernst nahm. Schnell führte der Gastgeber 3:0 und in der 13. Spielminute mit 9:2. In der Anfangsphase stand die HSG- Abwehr sicher, war beweglich und schnell auf den Beinen. Dann kam langsam der Gast aus Koblenz besser ins Spiel und konnte den Abstand verkürzen. Der Ball wurde in der Phase zu oft unvorbereitet auf das Tor geworfen und war dann für die HC- Deckung ein gefundenes Fressen. So kam der HC Koblenz in der 23. Spielminute wieder auf ein 10:7 heran. Die HSG konnte dann mit einem 15:11 in die Pause gehen. Nach der Pause kam die HSG wieder besser aus der Kabine und zog wieder auf 18:13 in der 33. Spielminute weg. Der Tabellensiebte ließ aber nicht locker und kämpfte sich wieder nach einigen Fehlwürfen der HSG auf 18:16 heran. Die Abwehr stand dann ab der 38. Spielminute wieder stabiler und so konnte die HSG wieder mit vier Treffern in Folge vorentscheidend auf 22:16 wegziehen. Dem HC Koblenz schwanden die Kräfte und der Gast kam nicht mehr oft zu guten Einwurfchancen. In Kooperation mit dem Torhüter wurden die meisten Angriffe des HC Koblenz erfolgreich abgewehrt und die HSG zog Tor um Tor davon. Einen sehenswerten Schlusspunkt setzte dann noch der stärkste Angreifer des HC, Lukas Brink mit einem direkten verwandelten Freiwurf. Mit einem 31:23 steht die HSG somit weiter an der Tabellenspitze und empfängt nächste Woche Samstag um 19:30 Uhr den TuS Weibern, der zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz mit nur einem Minuspunkt mehr steht. Für die HSG spielten: Krupp, Ben Wafi, Fleischer (alle Tor), Rolser (2), Ostgathe (6), Orth, Daniel Enke, (3/1), Thomas Enke (6), Scholl (10), Weingärtner (1), Preß (1/1), Schnur (1), Kleiner, Kobusch (1)

Alle Reaktionen:6Annette Klucker, Thomas Krupp und 4 weitere Personen

HSG startet in Heimspielmarathon 

Wenn am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr der HC Koblenz in Remagen gegen die HSG antritt, ist das Spiel das erste von sechs aufeinanderfolgenden Heimspielen. Durch die noch immer schlechte Hallensituation im Kreis Ahrweiler durch die Flutkatastrophe war nur ein solcher Spielplan darstellbar. Das Hinspiel wurde deutlich mit 26:34 gewonnen. In Koblenz machte der Tabellenführer Ende November im letzten Jahr eine starke Partie und möchte den Erfolg gerne wiederholen. Koblenz steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und damit geht die HSG als Favorit in die Partie. Leider werden wir auf Johannes Vorst verzichten müssen und sind zum Umplanen gezwungen. Damit verliert das Team ihren besten Abwehrspieler und Garant für die stabile Abwehr und Grundlage für eine bisher sehr erfolgreiche Saison! „Den Ausfall von Johannes können wir nicht eins zu eins ersetzen und das ist für uns eine enorme Schwächung! Wir haben zwar Alternativen, aber die bedeuten für uns Kompromisse einzugehen und Abläufe müssen neu einstudiert werden. Das brauch vor allem Zeit, die wir leider nicht haben. Jede Woche wartet ein Gegner auf uns, bei dem wir uns nicht schonen können, dafür haben wir nicht den Kader. Koblenz steht zwar auf Platz 7, hat aber im Dezember den Tabellenzweiten aus Vallendar geschlagen. Die Mannschaft ist überwiegend sehr jung und hat viele talentierte Spieler. Im Hinspiel hat man gesehen, dass wir mehr Spielerfahrung haben und das cleverer gemacht haben. Zudem weiß ich nie wer da alles aufläuft. Eine spezielle Gegnervorbereitung ist da schwierig. Für mich eine Mannschaft mit Zukunft die durchaus auch in der Lage ist uns zu schlagen wenn wir nicht aufpassen“, so der Trainer. Mit Jörn Kobusch und Samuel Orth, die beide am Wochenende für die HSG auflaufen werden, ist das Team dennoch breit aufgestellt und geht selbstbewusst in die Partie und möchte sich vor dem Spitzenspiel gegen den TuS Weibern eine Woche später Selbstvertrauen holen und sich weiter steigern.